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Kategorie: Soundprozessoren

Einzeltest: Audiocontrol DM-810


Tune it easy

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Seit Kurzem ist die amerikanische Marke Audiocontrol in Deutschland erhältlich. Es gibt eine Fülle interessanter Elektronik im Angebot, natürlich auch DSPs, die ja immer wichtiger werden. Wir haben uns den Signalprozessor DM-810 genauer angesehen.

Audiocontrol ist eine in ihrer Heimat wohlbekannte Company, die sich auf HiFi- Elektronik spezialisiert hat. Im Heimbereich gibt es Geräte mit DSP, Dirac-Raumkorrektur, dazu Multiroom- und Netzwerkverstärker sowie schließlich auch Messsysteme. Man darf also annehmen, dass die Jungs etwas von Signalverarbeitung verstehen. Im Car-Bereich bieten die Amis neben Verstärkern oldschoolige Dinge wie aktive Frequenzweichen oder Equalizer an. Aber auch und gerade im digitalen Bereich sind sie Spezialisten. Neben reinen DSPs gibt es den Epicenter, ein Gerät, um verlorenen Bass wiederzufinden, und eine ganze Flöte Adaptionsgeräte fürs Werkssystem mit schlauen Zusatzfunktionen. Unser DSP hört auf den Namen DM-810, er hat also 8 Eingänge und 10 Ausgänge. Es handelt sich um ein stattliches Kästchen von 242 x 146 x 41 mm Größe, dessen Anschlussseite übersät ist mit Buchsen und LEDs. Neben den Cinchbuchsen finden wir 8-kanalige Hochpegeleingänge und auch einen doppelten Digitaleingang (optisch und koax). Der Netzwerkanschluss für eine optionale Fernbedienung und ein Erweiterungsport vervollständigen die Ausstattung. Bedienelemente gibt´s keine, auch keine Gainregler, doch dazu später mehr. Nach dem Aufschrauben sehen wir auf der analogen Seite eine ganze Armada von Operationsverstärkern zur Signalaufbereitung, in der digitalen Hälfte finden wir einen Controller von Texas Instruments und als zentralen DSP-Rechner den ADAU1452 von Analog Devices, einen 32-Bit-DSP, der auch in renommierten europäischen Designs zum Einsatz kommt und zum Feinsten am Markt gehört. Der D/A-Wandler kommt mit dem ADAU1966 ebenfalls von AD und verfügt über 16 Kanäle, was etwas unverständlich ist, da auch der 12-kanalige 1962 gereicht hätte. Naja, wer hat, der hat. Die A/D-Wandlung übernehmen zweikanalige Cirrus WM8782, von denen vier Stück benötigt werden. Weiterhin haben wir direkt vor den ADCs noch zwei Käfer von Analog Devices, nämlich AD5263, wobei es sich um digitale Potenziometer handelt – hier haben wir also die Erklärung für die fehlenden äußeren Potis. Diese Lösung ist gut, weil sie an der richtigen Stelle für die Aussteuerung der Wandler sorgt, das kann man absolut machen. Hardwareseitig ist der DM-810 also gut aufgestellt, der DSP-Chip gehört sogar in die allererste Liga. 

Preis: um 800 Euro

Audiocontrol DM-810


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Autor Elmar Michels
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Datum 20.02.2018, 09:55 Uhr