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Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: Accuphase E-600 - Seite 4 / 4


Goldene Zeiten

Interessant: Es gibt keine Relais mehr im Ausgang, Accuphase vertraut das Endstufenausgangssignal neuerdings hochmodernen Mosfet-Schaltern an: garantiert verschmutzungsresistent und verschleißfrei. Einen noch zum Kapitel „Liebe zum Detail“: Die Drossel im Endstufenausgang ist kein schnöder Drahtwickel mehr, sondern eine Luftspule aus hochkant gewickeltem Flachkupfer. Kriegsentscheidend wird das nicht sein, es verdeutlicht aber einmal mehr, dass hier aber auch gar nichts „einfach so“ verbaut wird. So eine Drossel jedenfalls habe ich in 35 Jahren Beschäftigung mit dem Thema HiFi noch nie gesehen und mit genau solchen Kleinigkeiten kriegt man mich. Auch bei einem Vollverstärker für knapp zehn große Scheine. Klanglich? Vergessen Sie mal den Respekt vor der moderaten Ausgangsleistung. Ich habe jedenfalls keine Situation herbeiführen können, mit der der E-600 dynamisch überfordert gewesen wäre. Das Gerät baut superfein verästelte Klangskulpturen auf einem schwarzen, überaus starken Fundament aus unerschütterlicher Ruhe. Wir hören das neue Dillon-Album The Unknown. Der Verstärker braucht ungefähr drei Takte, um jemanden, der nicht komplett „speziellen“ Klangidealen frönt, in seinen Bann zu ziehen.

Es beginnt mit dem ungeheuer kräftigen und warmen Basseinsatz und explodiert bei den ersten Tönen der Sängerin, die völlig frei im Raum stehend und geradezu beängstigend perfekt fokussiert sind. Der E-600 erzeugt kein Klangbild, in das man sich erst groß hineinfinden muss. Er überzeugt aus dem Stand, und das ist etwas, was man von einer Maschine mit diesem Preisschild verdammt noch mal auch erwarten darf. Das Phonomodul macht übrigens einen ausgezeichneten Job und verträgt sich mit dem Lyra Etna bestens. Wenn ich‘s drauf anlege, bekomme ich mit einer externen Lösung dynamisch noch eine Spur mehr aus dem japanischen Vulkan gekitzelt, aber das steht eigentlich in keinem Verhältnis zum finanziellen Aufwand. Ebenfalls bemerkenswert: Den Gerüchten zurfolge gar nicht einfach anzutreibenden Avalon-Lautsprecher sind praktisch der perfekte Spielpartner für diesen Verstärker. Gerade im Bass generiert diese Kombi ein Maß an Kraft und Präzision, das keinerlei Wünsche mehr offen lässt. Und auch sonst fällt mir absolut nichts ein, was ich auch nur im Geringsten hätte anders haben wollen – mehr geht nicht.

Fazit

In Sachen Vollverstärker setzt Accuphase einfach die Maßstäbe: Der neue E-600 kann in Sachen Ausstattung schlicht alles und liefert eine perfekte Synthese aus Wohlklang, Auflösung und Kraft.

Preis: um 9500 Euro

Accuphase E-600


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Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb PIA HiFi, Weiterstadt 
Telefon 06150 50025 
Internet pia-hifi.de 
Garantie (in Jahre)
B x H x T (in mm) 465/191/428 
Gewicht (in Kg) 24.7 
Unterm Strich... » In Sachen Vollverstärker setzt Accuphase einfach die Maßstäbe: Der neue E-600 kann in Sachen Ausstattung schlicht alles und liefert eine perfekte Synthese aus Wohlklang, Auflösung und Kraft. 
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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 01.08.2014, 15:53 Uhr