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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: Accuphase E-650 - Seite 2 / 4


Perfektion ist relativ

Bevor wir uns auf die technischen Details stürzen, beschäftigen wir uns mit dem Greifbaren. De facto ist gegenüber dem E-600 nichts (zumindest nichts, was mir aufgefallen wäre) hinzugekommen, aber wie sollte es auch: Voluminöser hätte man das Ausstattungspaket für einen Vollverstärker nicht mehr schnüren können. Es gibt ein paar kosmetische Veränderungen: Einige Bedienelemente sind nun als Drehschalter realisiert, die beim Vorgänger noch Drucktaster waren, und umgekehrt. Der eine oder andere Knopf ist unter die einen großen Teil der Komfortabteilung verdeckende Klappe gewandert, andere dafür nach rechts auf die Front. Diese Dinge sind wohl eher der gewollten Unterscheidbarkeit vom Vorgänger als technischer Notwendigkeit geschuldet. Ein großer Accuphase-Verstärker braucht zwingend Zeigerinstrumente, die hat natürlich auch der E-650. Dazu gibt´s kleine, aber feine LED-Ketten zur Aussteuerungsanzeige mit separatem Peak-Indikator. Das beweist Gespür fürs Detail, wie man es nur bei den Japanern findet. Mit dem überaus soliden Eingangswahlschalter auf der linken Seite kann man sich satt klickend durch neun Eingänge schalten, zwei davon sind symmetrische XLR-Anschlüsse, zwei gehören zu den optionalen Phono- und D/A-Wandler-Steckmodulen.

AD-50 und DAC-50 kennen wir schon vom E-600 und sie erweitern auch den E-650 zum mächtigen Zentrum einer höchst anspruchsvollen HiFi-Anlage. Was man nicht sieht, technisch aber eines der entscheidenden Upgrades des Gerätes darstellt, ist die Lautstärkeregelung, die hinter dem gewohnt sahnig laufenden Pegelsteller auf der rechten Seite steckt: Die trickreiche „AAVA“- Anordnung kommt hier in symmetrischer Form zum Einsatz und ist somit praktisch mit der des deutlich über 30.000 Euro teuren Vorverstärker-Flaggschiffs C-3850 identisch. Accuphase hat mit dieser „Leihgabe“ nochmals merklich verbesserte Daten erzielt: Der E-650 rauscht merklich weniger als sein Vorgänger. Zur Erinnerung: „AAVA“ steht für „Accuphase Analog Vari- Gain Amplifier“ und bedeutet so etwas wie „analoger Verstärker mit variabler Verstärkung“. Tatsächlich ist die Sache etwas komplizierter und basiert auf dem digital gesteuerten Zusammenschalten verschieden gewichteter Signalströme, deren Summe dem in der Lautstärke eingestellten Signal entspricht. Sehr clever und so aufwendig, dass kein anderer Hersteller auf der Welt Ähnliches macht. Besonderes Augenmerk verdient außerdem der verbesserte Kopfhörerverstärker; er ist der Grund dafür, dass auf dem Aufmacherbild dieser Geschichte auch mal eine „Schallmütze“ zu sehen ist.

Preis: um 11000 Euro

Accuphase E-650


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
Gutes Vorbild macht Schule

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Autor Holger Barske
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Datum 29.04.2019, 09:57 Uhr