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Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: Aesthetix Mimas


Aesthetix und Oboedix

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Wenn Sie jetzt glauben, Jean-Yves Ferri hätte Asterix und Obelix einen schöngeistigen Weggefährten an die Seite gestellt, liegen Sie leider daneben. Aesthetix ist kein Gallier, sondern ein Amerikaner. Mit vollem Namen heißt er Aesthetix Mimas und ist ein Vollverstärker

Um die Überschrift aufzuklären: Den Oboedix habe ich mal schnell aus dem lateinischen „oboedio“ entstehen lassen, das man mit „hinhören“ übersetzen kann. Und das Hinhören lohnt sich im Fall des Aesthetix Mimas auf jeden Fall, denn es handelt sich um den ersten und bisher einzigen Vollverstärker von Jim White bzw. dessen Firma Aesthetix. Die amerikanische HiFi-Legende White hat dazu die wesentlichen Schaltungen aus seinem Vorverstärker Calypso und seiner Endstufe Atlas entliehen und in ein gemeinsames, aus soliden Alu-Platten von vertrauenerweckenden Stärken bestehendes Gehäuse gebaut. Das ging hauptsächlich auf Kosten des Netzteils. Der Mimas muss mit einem konventionell gebauten Trafo auskommen. Der ist allerdings sehr üppig dimensioniert und liefert alle Spannungen, die die verschiedenen Sektionen des Mimas benötigen. Ansonsten hat Mister White alles Mögliche getan, um die Vorteile einer getrennten Vor-Endstufen-Kombination in seinem Vollverstärker zu bewahren. Das betrifft zum einen die konsequente räumliche Trennung und die Abschirmung der einzelnen Baugruppen voneinander. Das betrifft zum anderen auch die Baugruppen selber. So arbeitet in der Vorverstärker-Abteilung des Mimas, wie in der Vorstufe Calypso, pro Kanal eine Röhre. Es handelt sich beim Mimas also um einen sogenannten Hybridverstärker, in dem sowohl Röhren als auch Transistoren zum Einsatz kommen. Die Röhren sind Doppeltrioden des Typs 6DJ6. In unserem Testgerät steckten baugleiche 6922 von Elektro-Harmonix. White nutzt die Röhren, um die Spannung des Eingangssignals zu verstärken. Da der Mimas komplett symmetrisch aufgebaut ist, übernehmen die beiden Systeme einer Röhre jeweils die beiden Halbwellen eines Kanals. Die komplette Schaltung verzichtet auf eine Über-Alles-Gegenkopplung. Besonderen Aufwand hat White bei der Lautstärkeregelung betrieben. Wie im Calypso kommt im Mimas keines der üblichen Potenziometer zum Einsatz. Die Lautstärkeregelung besteht aus einem Netzwerk aus Metallfilm-Widerständen der höchsten Selektionsstufe (mit einem Prozent Toleranz), die so zusammengeschaltet werden, dass sich ein Regelbereich von 88 1-dB-Schritten ergibt. Anschlussseitig bietet der Mimas fünf Line-Eingänge, an die entweder symmetrische Quellen per XLR oder per Cinch unsymmetrische Quellen angeschlossen werden können. Unsymmetrische Signale werden sofort hinter den Eingangsbuchsen symmetriert. Daneben kann man das Gerät mit einem MM/MC-Phonomodul und einem DSD- und DSD2-fähigen DACModul ergänzen. In der Rückwand sind entsprechende Ausschnitte für die hinzukommenden Anschlüsse vorgesehen, die ohne die Module mit Blenden verschlossen sind. Ist das Phonomodul an Bord, lassen sich Verstärkungsfaktor sowie Abschlusswiderstand sogar vom Hörplatz aus mithilfe der zum Verstärker gehörenden Fernbedienung einstellen. Jedem Eingang kann ein eigener, aus vier Zeichen bestehender Name gegeben werden. Darüber hinaus lässt sich die Eingangsempfindlichkeit jedes Eingangs justieren, sodass beim Umschalten zwischen den Eingängen alle Quellen gleich laut sind. An Ausgängen bietet der Mimas neben den Lautsprecherausgängen noch einen symmetrischen und einen unsymmetrischen Vorverstärker-Ausgang sowie einen Kopfhörer- Ausgang. Der kann durch den Einbau eines st&a

Preis: um 7950 Euro

Aesthetix Mimas


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