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Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: Micromega M-One 150


Messerfolg

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Quellmaterial, Stromversorgung, Bauteilauswahl, Komponenten und Kabel: Allen wird nachgesagt, dass sie den Klang einer Anlage mitbestimmen. Das ist so weit auch richtig, doch über einen anderen wichtigen Faktor redet man wesentlich seltener.

Selbstverständlich finden in unseren Redaktinosräumen des Öfteren Unterhaltungen über die verschiedenen Geräte statt, die sich zurzeit irgendwo im Test befinden. Schließlich steht immer gerade irgendwo ein interessantes System herum, das man sich im Vorbeigehen mal anschaut. Nach einer Weile jedoch fällt es manchmal etwas schwerer, die verschiedenen Testmuster, über die man sich unterhält, überhaupt noch auseinander zu halten. „Ist das neu? Das habe ich doch schon mal gesehen. Kenn‘ ich schon. Wie, ist es doch nicht? Sieht aber genau so aus.“ Sätze wie diese fallen in diesem Zusammenhang öfter, denn seien wir mal ehrlich, zum allergrößten Teil folgen HiFi-Geräte stets dem gleichen Muster. Quaderförmiges Gehäuse, ein paar Knöpfe hier, ein Regler dort und vielleicht noch ein kleines Display. Wahlweise in gebürstetem Aluminium oder in dunklem Schwarz gefärbt. Auch unsere Fotografen bemerken beim Hereintragen von Testmustern ein ums andere mal, dass es sich ja schon wieder um einen grauen Kasten handelt. Warum also nicht einmal ein wenig Farbe ins Spiel bringen? Schließlich sind ja auch Wohnzimmer und Hörräume nicht ausschließlich in Schwarz und Silber gehalten.

So durften wir bei unserem Testmuster des neuen Micromega M-One 150 endlich auch einmal selber einen Farbwunsch äußern, um dem Monotonen in der HiFi-Welt mal wieder ein wenig Abwechslung entgegenzustellen. Gesagt, getan steht so also nun ein leuchtend roter Verstärker vor uns. Um genau zu sein, müssen wir sogar von Imperial Red sprechen, denn ansonsten kann man bei den fast 400 möglichen Farbvarianten des M-One schon einmal den Überblick verlieren. Von dezent bis auf ällig ist aus dem RAL-Farbenkatalog wohl für jeden was dabei, um das stabile Aluminiumgehäuse des Micromega M-One nach Wunsch farblich personalisieren zu lassen. Doch nicht nur durch den Lack setzt sich unser M-One 150 von vielen Geräten ab, denn auch die sehr flache Bauart des Gerätes und der Verzicht auf für Vollverstärker eigentlich typische Potenziometer sind nicht unbedingt alltäglich. Trotz des Einsatzes von gleich zwei Displays, einem an der Front und einem an der Oberseite des Gerätes, wirkt das Design sehr geradlinig und minimalistisch, um nicht zu sagen sehr modern. Selbst das Firmenlogo ist, dünn in die Oberseite eingefräst, vergleichsweise dezent untergebracht. Mit der M-One Serie setzt der Französische Hersteller primär auf innere Werte, auch wenn diese Aussage in Anbetracht unseres strahlend roten Testgerätes nun ein wenig ironisch klingen mag.

Preis: um 6000 Euro

Micromega M-One 150


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