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Kategorie: Beamer

Vergleichstest: Mitsubishi HC5000


Mitsubishi HC5000

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Mitsubishi setzte in den vergangenen Jahren hauptsächlich auf DLP und feierte mit dem HC3000 und dessen aktuellem Nachfolger HC3100 große Erfolge. Für den Einstieg in die 1080p-Klasse entschied man sich jedoch für das preisgünstigere LCD-Segment.

Projektor und Technik

Als erster Projektor auf dem deutschen Markt verwendete der HC5000 die neuen Epson D6-Panels, die nicht nur die volle HD-Auflösung liefern, sondern im Mitsubishi zudem mit einem zusätzlichen Baustein zur weiteren Reduzierung von Artefakten ausgestattet sind. A propos Artefakte. Durch die Verdopplung der Pixelzahl im Vergleich zu einem 720p-Chip sollte bei einem 1080er eines der gravierendsten Probleme von LCD-Projektoren ein für allemal erledigt sein. Zwar ist die Füllrate noch nahezu dieselbe wie bei 720p-Beamern, jedoch rücken die einzelnen Bildpunkte so nahe aneinander, dass man schon mit der Nase an der Leinwand verweilen muss, um das Raster noch zu erkennen. Wie viel Mühe sich die Techniker von Mitsubishi gemacht haben, wird deutlich, wenn man sich den optischen Block anschaut, der vollständig verkapselt wurde und ein Eindringen von Staub somit unmöglich macht. Diesen Aufwand betrieben die Entwickler auch bei der Gestaltung der Luftzufuhr. Mitsubishi gibt den HC5000 mit 19dB (eco-Modus) an und es sei nur soviel dazu gesagt: In diesem stromsparenden Modus fiel es uns schwer, den Beamer akustisch überhaupt wahrzunehmen. Selbst unser Heizkörper im Raum war lauter und der DVD-Zuspieler übertönte den Projektor um ein Vielfaches. Umso erstaunlicher und löblicher, dass die Japaner die Betriebsdauer der Lampe im eco-mode mit satten 5.000 Stunden angeben.

Das verspricht fast sieben Jahre Heimkinogenuss bei einem zweistündigen Film pro Abend. Der Mitsubishi ist übrigens so flexibel, wie man es von LCDProjektoren gewohnt ist, denn eine Lens-Shift- Funktion besitzt er selbstverständlich auch. Diese fällt sogar elektrisch aus und ist nur horizontal mit 5 % etwas knapp bemessen. Damit verhindert der HC5000 jedoch einen Schärfeabfall, der bei einem Full HD-Beamer natürlich unerwünscht ist.

Anschlüsse

In Sachen Anschlüsse geht der Mitsubishi keine Risiken ein und bietet neben den minderwertigen Composit- und S-Video-Eingängen einen YUV Anschluss und zwei digitale Inputs. Es muss also keine Entscheidung für DVI oder HDMI gefällt werden, und prinzipiell ist der Mitsubishi offen für digitale Signale vom DVD-Player und HTPC. Auch ältere PC-Grafikkarten haben eine Chance und finden am VGA-Eingang Kontakt.

Setup und Bildqualität

Mitsubishi liefert den HC5000 mit diversen Presets aus und legt „out of the box“ bereits korrigierte RGB-Gain- und Offsetwerte ab. Diese sind zwar alles andere als optimal, lassen sich jedoch mit der extrem gut justierbaren Regelung auf ein Grey- Scale-Tracking bringen, dass wir selten so realisiert sahen wie in diesem Fall. Wie an einer Schnur gezogen, liegen die Grundfarben Rot, Grün und Blau plan auf 6500 Kelvin und bescheren dem Gerät eine extrem neutrale Farbdarstellung. Lediglich das erweiterte Grün verursacht einen etwas zu intensiven Ton bei dieser Grundfarbe. Bei der Darstellung unserer Testbilder erlaubt sich der HC5000 keine Schwächen: Die Farbtrennung ist perfekt, Shading ist nicht sichtbar und dunkle Bildinhalte werden ohne die Unruhe mancher LCD Projektoren wiedergegeben. Am meisten begeistert jedoch die Schärfe, die beide Konkurrenten weit hinter sich lässt. Unser Testbild mit der Frau im Swimming-Pool zeigt Tropfen und Härchen, die Panasonic und Sony uns vorenthalten.

Standard-PAL

Bei der Speisung mit PAL-Signalen gefallen die Kontraste ebenso wie die Neutralität in den Farben - das Innere von „Riddicks“ Raumgleiter sah selten so lebendig aus (Kapitel 3). Hier, wie auch bei HD-Zuspielung überzeugt die Auto-Iris Einstellung „2“ am meisten und bietet den besten Kompromiss aus Schnelligkeit und Kontrastgewinn, auch wenn große Sprünge sichtbar nachgeregelt werden (Kapitel 2 auf 3 in „Riddick“). Bei der Wiedergabe von auf 720p hochskalierten PALSignalen offenbart sich auch die einzige Schwäche des Beamers, der hier unschöne vertikale Treppenstufen verursacht. Wenn möglich sollte also mit 1080i oder -p zugespielt werden.

Full HD

Obwohl die leicht bläuliche Charakteristik des Panasonic der Blu-ray von „Ice Age 2“ entgegenkommt, wirkt das Bild auf dem Mitsubishi HC5000 am harmonischsten. Was er dann zudem in Sachen Detailtiefe und Schärfe offenbart, ist einfach phänomenal (Scrat und die Eichel 1’52). Das Hütchen der Baumfrucht ist extrem plastisch und tritt geradezu aus der Leinwand hervor. Wahnsinn auch, wie viele Details und Poren der sandige Boden zeigt (7’51). Hier wirken Sony und Panasonic deutlich zweidimensionaler. Als letztes Beispiel für die hervorragende Plastizität des Mitsubishi soll der Baum genannt sein, auf dem die Geier ihr kurzes Zwiegespräch führen. Auch dieser wächst förmlich aus der Leinwand ins Heimkino (15’34). Wie auch seine beiden Kontrahenten ist der Mitsubishi in der Lage, Bildsignale mit der originalen Filmfrequenz von 24 Hz entgegen zu nehmen.

Fazit

Mitsubishi gelingt mit dem HC5000 auf Anhieb ein Volltreffer in der Klasse der Full HD-Beamer. Perfekt in seiner Neutralität der Grautöne, unter Zuspielung von 1080p-Material immens detailfreudig und unschlagbar scharf, dazu noch unhörbar leise, empfiehlt sich der Beamer für Heimkino- Fans mit hohem Anspruch aber nicht allzu prallem Geldbeutel und landet mit hauchdünnem Vorsprung vor der Konkurrenz.

Preis: um 4000 Euro

Mitsubishi HC5000

Spitzenklasse


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