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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Car-HiFi-Lautsprecher 16cm

Einzeltest: Rainbow GL-C6.2


Meisterklasse

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Letztes Jahr hat Rainbow sein Lautsprecherprogramm völlig umgekrempelt. Alle Modelle bekamen neu konstruierte Nachfolger, was natürlich nicht von heute auf morgen zu schaffen war. Jetzt kommt mit dem Topmodell der Germanium-Line der krönende Abschluss

Wer Rainbow-Lautsprecher kennt, weiß dass es sich über alle Preisklassen um äußerst akribisches Engineering handelt. Da wird nichts dem Zufall überlassen und lieber mal etwas zu viel Aufwand getrieben, als ein Stückchen Klangqualität zu verschenken. Da kann man sich vorstellen, was herauskommt, wenn Chefentwickler Paul Jelko beim Topmodell alle Register ziehen darf. So ist beim Tiefmitteltöner dann auch ein Chassis herausgekommen, das zuallererst einmal eine reine Augenweide ist. Dafür sorgen die fein bearbeiteten Polplatten, die in einem edlen, mattierten Finish gehalten sind, und natürlich der Korb aus Alu-Druckguss, der nicht nur hervorragend belüftet, sondern auch nett anzusehen ist. Die Membran wird von einer gewellten Sicke und einer ebenen Spider geführt, die Schwingeinheit ist perfekt zentriert. Bei der Membran haben wir einen Verbund vor uns. Die Unterseite lässt Papier erkennen, während die Oberseite aus schwarz eloxiertem Aluminium besteht. So will Rainbow das Beste aus zwei Welten vereinen: Härte und Dämpfung. Tief in die Trickkiste hat Rainbow beim Antrieb gegriffen. Als Optimum für die Schwingspule wurde die eher selten benutzte Zwischengröße 32 mm (1 1/4 Zoll) erachtet, und die Umgebung der Schwingspule wurde mit zwei Kupferringen getunt. Von diesen Kurzschlussringen ist einer innen in den Polkern eingelassen, während der zweite außen innerhalb des Magnetrings platziert ist. Der Effekt ist das schnelle Kurzschließen von Wirbelströmen, was sich messtechnisch in einer niedrigen Induktivität und vor allem in reduzierten Verzerrungen äußert. Genau das finden wir auch im Rahmen unseres Laborchecks, der Germanium-16er fährt so ziemlich das beste Ergebnis ein, das wir je gemessen haben. Der Klirr klebt an der Nulllinie, und zwar auch bei erhöhtem Pegel. Genauso einwandfrei benimmt sich auch der Hochtöner, der ebenfalls mit einem Kupferring im Antrieb ausgestattet ist. Es handelt sich um eine 25-mm-Gewebekalotte mit einem speziell abgestimmten Coating. Der Hochtöner verfügt über ein Akustikvolumen, das einerseits über einen Kranz Bohrungen angekoppelt ist und zusätzlich über eine bedämpfte Zentralbohrung belüftet ist. Richtig Gehirnschmalz steckt auch in der Frequenzweiche, die in beiden Filterzweigen mit kleinen Tricks arbeitet. Trotz der beachtlichen Anzahl Bauteile haben wir im Prinzip einen 6-dB-Tiefpass und einen 12-dB-Hochpass vorliegen. Beim Hochtöner ist allerdings der Spannungsteiler zur Pegelanpassung (fünf sehr feine Schritte) mit einem kleinen Kondensator überbrückt, der im Superhochton ein Eckchen mehr Pegel bringt. Beim Tieftöner ist zusätzlich zur großen Spule eine Impedanzlinearisierung vorhanden, außerdem ist ähnlich wie beim Hochtöner ein Bypass über dem Filter vorhanden, der der Frequenzantwort obenrum etwas die Spitzen nimmt. Die Schutzschaltung des Hochtöners ist gleich doppelt vorhanden. Rainbow benutzt ja immer gerne eine Halogenbirne, die bei Belastung ein Soft-Clipping bewirkt, und zusätzlich ist noch ein PTC-Element als „Lebensversicherung“ vorhanden.

Preis: um 400 Euro

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Rainbow GL-C6.2

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 25.04.2014, 09:28 Uhr