Der Test der grandiosen Standbox Ceterra 70R liegt nun auch schon wieder über ein halbes Jahr zurück. Der Trennungsschmerz ist überwunden, da kommt ein neuer Inklang-Subwoofer des Wegs.
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Jener Pfeiler in der Brandung der unterhaltungselektronischen Nordsee, ehemals einer der bedeutendsten Konzerne in diesem Metier überhaupt, hat jede Menge Vergangenheit, aus der man „Jubiläumsprodukte“ generieren könnte.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenTest CD-Spieler · Advance Paris ACD APEX
Welt der Gegensätze
Die CD steht für digitale Musikwiedergabe, die Röhre für analoge Wohligkeit. Aber damit vereint der röhrenbestückte Advance Paris ACD APEX noch nicht genug Gegensätze: Er verbindet zudem Militärtechnik mit der friedlichen Welt der Musikwiedergabe. Kann das gutgehen?
Es ist auch beim Advance Paris ACD APEX die Wärme des Röhrenklangs, die der Hersteller zum Unique Selling Point erklärt. Da bin ich immer skeptisch, denn viele Röhrenverstärker etwa klingen überhaupt nicht warm, sondern klar und schnell. Für viele gilt die CD auch als kühles, digitales Medium. Das ist unter klanglichen Gesichtspunkten zwar Quatsch, aber Legenden leben bekanntlich länger. Und vielleicht kann der ACD APEX eine Brücke zu denen bauen, die auf CD-Wiedergabe bisher verzichteten? Nun, man sollte das nicht allzu hoch hängen. Wer CDs ablehnt, wird dies auch weiterhin tun.










Verarbeitung
Nun, in Sachen Verarbeitung bleibt der kleine Spieler ein klein wenig hinter meinen Erwartungen zurück. Das liegt nicht am Gehäuse oder der Frontplatte aus Kunststoff, sondern an der dünnen CD-Schublade. Aufgrund ihrer geringen Stärke wackelt sie ein wenig, wenn man sie bewegt. Auch fährt sie nicht so weit raus, dass die Auflagefläche der CD komplett frei liegt. Man muss die CD also immer etwas angewinkelt einlegen. Die ausgefahrene Lade wird nach ein paar Sekunden automatisch wieder eingefahren, auch die CD-Wiedergabe startet automatisch nach Schließen der Klappe und Einlesen der CD. Hier, wie auch beim Titelwechsel und -sprung, ist der Player angenehm flott.
Technik
Der eingebaute Digital-Analog-Wandler stammt von Wolfson und trägt die Bezeichnung WM8761. Er kann Dateien bis 192 kHz/24 Bit verarbeiten. Die hohe Auflösung kommt aber auch dann nicht ins Spiel, wenn man einen USB-Datenträger am ACD APEX anschließt. Denn das Gerät verarbeitet die Dateiformate MP3, FLAC und WMA (Windows Media Audio) nur bis hin zur CD-Qualität von 44 kHz/16 Bit.
Bedienung
Die Handhabung ist selbsterklärend. Neben den Tasten am Gerät kann auch die beiliegende Fernbedienung genutzt werden, mit der man auch die wunderbaren APEX-Verstärker von Advance Paris steuern kann. Wir bekamen zuerst noch ein Update vom Hersteller, die findet man auch auf der Hersteller-Website. Die Datei habe ich auf einen USB-Stick übertragen und dann bei ausgeschaltetem Gerät eingestöpselt. Nach dem Einschalten drückt man Play/Pause und Stopp zeitgleich, um das Update anzustoßen, das nach einer Minute abgeschlossen war.
A10 APEX
30 Jahre
Auch der A10 ist ein Produkt anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Marke. Mit dem A10 im Rack war es eine große Freude, in den Hörtest zu starten. Als Mitbewerber nahm der Block Audio Elements CD im Rack Platz, der mit 599 Euro für deutlich weniger Geld zu haben ist. Dafür bietet er aber schon ein Vollaluminium-Gehäuse, das echt was her macht. Für die Schallwandlung nutzte ich im Hörtest die Neuron Acoustic Trivion (4/26), die wir bald wieder abgeben müssen, und die Manger p2, die nun eine längere Zeit im Hörraum bleiben wird, und die ich auch schon für dieses Magazin testen durfte (3/25). Das ist ebenfalls ein (für mich) perfekter Lautsprecher, der insbesondere mit Durchhörbarkeit und exzellenter Raumabbildung begeistert. Ich handle mal eben den Unterschied zwischen den beiden CD-Spielern ab, dann ist das aus dem Weg. Der APEX liefert in der Tat das, was man klischeehaft von Röhren erwartet: einen Schuss Wärme. Aber nur einen kleinen. Das sorgte für sehr natürlich wirkende Stimmen und brachte eine leichte, angenehme Milde in die Musik, was besonders auffiel bei Alice Coopers „School’s Out“ in der CD-Version von Audio Fidelity. Da ich die CD zweimal habe, musste ich immer nur den Eingang am Verstärker wechseln (und beim APEX zweimal auf leiser tippen respektive beim Block zweimal auf lauter), schon konnte ich vergleichen. Da der APEX zudem Instrumenten einen größeren Körper verleiht, ist er für mich der bessere Spieler.
Hörtest
Der Solo-Hörtest begann dann mit Éric Serras tollem Soundtrack zum 17. James-Bond-Film „Goldeneye“. Der französische Komponist und Multiinstrumentalist hat unter anderem alle Filme von Luc Besson mit Musik unterlegt (unter anderem Subway, Im Rausch der Tiefe, Leon, Das fünfte Element) und die Ergebnisse sind immer super. Sein Goldeneye-Score steht ungerechter Weise etwas im Schatten des von Bono und The Edge geschriebenen und von Tina Turner gesungenen Titellieds, aber um das geht es hier nicht. Dennoch sei erwähnt, dass wie auf dem gesamten Soundtrack auch hier recht tiefe Bässe vorkommen und die Advance-Kombi es gut schaffte, Turners Stimme in den Strophen aus dem Mix zu schälen. In der „The Golden Eye Overture“ gibt es gleich nach ein paar Sekunden und dann wiederkehrend einen ikonischen Soundeffekt, eine Art Gong namens „Ice Missile“. Der stammt vom Sound Modul „Procussion“ vom Hersteller Emu. Überhaupt klingt der Score durch seine Instrumentierung und den Einsatz von Synthesizern anders als alle anderen Bond-Scores – und gilt als einer der besten. Die CD (und die Kassette übrigens auch) klingt super, was der APEX auch deutlich macht. Er verschluckte auch feinste Details nicht, schaffte es immer, strukturiert zu klingen und erlaubte sich schlicht keine Patzer. In „The Scale To Hell“ begeisterte der echt klingende, tiefe E-Bass, die räumlichen Spielereien lieferte die Advance-Kombi den Manger-Boxen so sauber, dass diese daraus einen waren Genuss machen konnte. Ein rundum cooler Soundtrack, hören Sie mal rein. Bei Soul Asylums „Bitter Pill“ vom Album „and the horse they rode in on“ sorgte der Advance Paris ACD APEX für Durchhörbarkeit und ließ dem punkigen Rocksong seine Ruppigkeit, polierte und schönte nicht. Das machte richtig Bock, insbesondere da der E-Bass auch so schön rauszuhören war.
Fazit
Der Advance Paris ACD APEX ist zwar kein Schnäppchen, aber ein attraktiver, sehr gut ausgestatteter CD-Spieler mit sehr gutem Klang, unkomplizierter Bedienung und sauberer Verarbeitung. Zudem hat er eine schöne Klangsignatur, die auf Natürlichkeit, Körper und einen Hauch Wärme setzt.Kategorie: CD-Player
Produkt: Advance Paris ACD APEX
Preis: um 890 Euro

Spitzenklasse
Advance Paris ACD APEX
Advance Paris ACD APEX
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312-2278
Home Tech Plus GmbH |
Der OLED811 ist bei Philips unterhalb der Topmodelle OLED+ angesiedelt, bietet jedoch bereits hervorragende Bildqualität – und das zu einem erfreulich günstigen Preis.
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„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen| Klang | 70% | |
| Labor | 15% | |
| Praxis | 15% |
| Vertrieb: | Vertrieb ITR, Essen |
| Telefon: | |
| Internet | advance-paris.de |
| Ausstattung: | |
| Ausführungen | Schwarz |
| Abmessungen (B x H x T in mm) | 430/260/720 |
| Gewicht (in Kg) | 4.1 |
| Anschlüsse | analog: XLR Cinch digital: optisch und elektrisch |
| Garantie | 2 |
| + | sauberer, räumlicher Klang |
| + | gute Ausstattung mit XLRAusgang, USB-Eingang und Digitalausgängen |
| + | attraktive Optik |
| +/- | -CD-Schublade etwas wacklig, könnte zudem weiter rausfahren |
| Klasse | Spitzenklasse |
| Preis/Leistung | sehr gut |






