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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: CD-Player

Einzeltest: Audio Research CD6 - Seite 2 / 3


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Weit entfernt von der kalten Berührung des Fingers auf einem Bildschirm. Es ist ein Vorgang der zelebriert werden kann und sollte. Etwas Mechanisches, Analoges und ein Kontrast zu der oft als unpersönlich und emotionslos verschrienen Bedienung anderer digitaler Audiogeräte. Das Display erwacht zum Leben und zeigt die Anzahl der Titel und die Gesamtspielzeit des Albums an. Nur ein Knopfdruck trennt den Hörer nun von dem, worauf er eigentlich gewartet hat. Die Hand umschließt das kühle Metall der Fernbedienung und der Daumen landet auf der Play-Taste. Es geht los. Die ersten Töne von Danielle Nicoles „Wolf Den“ schallen aus den Lautsprechern und überzeugen bereits nach wenigen Takten. Das bassbetonte Album mit den langsamen, rhythmischen Anschlägen und dem langen Ausklingen baut bei jeder Note Druck auf, der abklingt, eine kurze Stille hinterlässt und anschließend mit doppelter Kraft wieder hervorzutreten scheint. Es handelt sich hier zwar zugegebenermaßen um ein sehr dynamisch abgestimmtes Album, doch der CD6 versteht es, genau diese Dynamik auf die Spitze zu treiben. Wohlgemerkt bei einem Medium, das im Gegensatz zu modernen High-Resolution-Formaten rein rechnerisch unterlegen ist. Der Blick fällt auf die Leuchtdioden auf der Front, genauer auf die mit der Beschriftung Upsampling.

Einmal aktiviert, verändert der CD6 die Abtastrate, mit der das Gerät arbeitet, auf den maximal möglichen Wert des jeweiligen Frequenzvielfachen. Bei der CD mit 44,1 kHz wird also bei eingeschaltetem Upsampling mit 176,4 kHz gearbeitet. Dateien mit einer Basisfrequenz von 48 kHz werden auf 192 kHz hochgerechnet. Dabei nutzt Audio Research gleich zwei verschiedene Oszillatoren, die die jeweiligen Varianten mit korrektem Timing versorgen. Nun mag man meinen, dass dies bei CDs mit einer vorgegebenen Abtastrate keine Rolle spielt, doch der CD6 ist eben nicht nur ein CD-Player, sondern auch ein HiRes-D/A-Wandler, der auch von externen Quellen genutzt werden kann. Alles, was entweder einen optischen, einen koaxialen oder einen USB-Ausgang besitzt, kann ebenfalls mit dem CD6 verbunden werden. Doch dabei wäre man dann wieder bei Computern und Tablets. Ein Umstieg, den ich noch etwas hinauszögern möchte, um noch ein wenig mehr Zeit mit den runden Scheiben zu verbringen. Als Nächstes findet das Foo-Fighters- Album „Sonic-Highways” den Weg in Audio Researchs Multitalent. Leider ist genau in der CD-Version des Albums viel an Dynamik verloren gegangen, während andere Formate eine bessere Abmischung erhielten. Hier zeigt die Upsampling-Funktion, was sie kann und schafft es tatsächlich, dem Album mehr Kraft zu schenken, den Raum ein wenig aufzubrechen und dieser CD einen echten Mehrwert zu geben.

Preis: um 10100 Euro

Audio Research CD6


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
Gutes Vorbild macht Schule

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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 09.04.2017, 15:02 Uhr