Kategorie: E-Book Reader

Einzeltest: Pocketbook InkPad Lite


Schlanker Reader mit großem Display

E-Book Reader Pocketbook InkPad Lite im Test, Bild 1
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Lange Zeit markierte das kompakte 6-Zoll Display den Standard beim E-Book- Reader. Vor etwa zwei Jahren hat PocketBook dann mit dem InkPad X einen Teaser mit üppigem 10-Zoll Display eingeführt. Der scheint so gut angekommen zu sein, dass man jetzt beim InkPad Lite mit 9,7 Zoll nachgelegt hat. Darüber hinaus gibt es einige weitere interessante Neuerungen beim aktuellen Reader.

Bewährtes und Neues

 
Anders als die meisten PocketBook Reader, die uns bislang untergekommen sind, sucht man die Bedientasten zum Blättern und für den Home- Screen am unteren Displayrand vergebens. Diese sind nun an die Seite gewandert, und außerdem so schmal geworden, dass man schon genau hinsehen muss. Weil sich die Anzeige drehen lässt, bzw. bei Bedarf automatisch dreht, ähnlich wie beim Smartphone, sind die Bedientasten zudem wahlweise am linken oder rechten Rand. Ein kurzer Druck auf die Ein/Aus-Taste öffnet das entsprechende Einstellungsmenü, hier kann auch die automatische Drehung aktiviert werden. Das erleichtert auch dem Linkshänder die Bedienung, zumal die Funktion der Tasten entsprechend angepasst werden kann.

E-Book Reader Pocketbook InkPad Lite im Test, Bild 2E-Book Reader Pocketbook InkPad Lite im Test, Bild 3E-Book Reader Pocketbook InkPad Lite im Test, Bild 4E-Book Reader Pocketbook InkPad Lite im Test, Bild 5
Damit das InkPad Lite beim Lesen sicher mit einer Hand gehalten werden kann, ist die Rückseite gummiert und außerdem mit einer feinen Riffelung versehen. Das große Display des Lite verfügt über die bewährte SMARTlight Hintergrundbeleuchtung. Diese lässt sich außer in der Helligkeit auch in der Farbtemperatur anpassen, um für eine ganz individuelle Leseerfahrung zu sorgen. Smart ist die Hintergrundbeleuchtung deshalb, weil sie sämtliche Einstellungen bei Bedarf auch vollautomatisch erledigt. Dann wird die Helligkeit an das Umgebungslicht angepasst und die Farbtemperatur an die Tageszeit. So wird zum Beispiel gegen Abend der Blauanteil der Beleuchtung reduziert, damit dem Auge auch beim Lesen signalisiert wird, dass es bald Zeit zum Schlafen ist und nicht etwa hellster Mittagssonnenschein.   

Einfach nur lesen

 
Anders als beispielsweise das oben erwähnten InkPad X, eignet sich das InkPad Lite ausschließlich zum Lesen, ein Mediaplayer für Hörbücher und andere Audiodateien ist nicht integriert. Lediglich die bekannten Spiele wie Klondike, Schach, Scribble und Sudoku sorgen auf Reisen für Unterhaltung. Gefüllt wird der Bücherspeicher wie gehabt per WLAN oder einfach per USB-Kabel vom PC. Sollten die internen acht Gigabyte nicht ausreichen, von denen ohnehin ein etwa zwei vom Betriebssystem genutzt werden, lässt sich das InkPad mit einer microSD-Karte um bis zu 32 GB aufrüsten.   

Ein Stück Nachhaltigkeit


Ein E-Book-Reader ist zwar ohnehin nachhaltiger als beispielsweise ein Tablet oder ein Smartphone, allein schon wegen des extrem sparsamen Displays und der damit verbundenen langen Akkulaufzeit. Generell ist auch die Lebensdauer eines E-Readers verglichen mit einem Tablet deutlich länger, verglichen gar mit einem Smartphone sogar exorbitant länger. PocketBook ist das jedoch nicht genug: Das InkPad Lite wird im schlichten, zweifarbigen Pappkarton ausgeliefert. Das ist mittlerweile allerdings auch bei vielen Smartphones üblich. Anders als dort, setzt sich die Verwendung von Pappe jedoch auch innerhalb des Kartons fort; die Innenpolsterung sowie die Unterteilung für zum Beispiel das USB-Kabel sind ebenfalls aus diesem Material. Lediglich der Reader selbst ist noch in eine Folie eingeschlagen, die ist allerdings auch aus nachhaltigem Material und laut Spezifikationen voll kompostierbar. Damit hält sich der Verpackungsmüll beim InkPad Lite in angenehm engen Grenzen. Um den PocketBook InkPad Lite unterwegs vor Kratzern und anderen Beschädigungen zu schützen, lässt er sich in die passende optionale PocketBook Schutzhülle stecken. Mit dem dann aktivierbaren Sleep-Cover-Modus spart das InkPad Lite zudem Akkuladung.

Fazit

Mit dem InkPad Lite hat PocketBook das Lesen noch komfortabler gemacht. Es muss selbst bei großer Schrift weniger geblättert werden. Das gleicht ein wenig dem Schritt vom Taschenbuch zum fest eingebundenen Buch, allerdings mit intelligenter Hintergrundbeleuchtung und anderen Annehmlichkeiten, die ein moderner Reader zu bieten hat.

Preis: um 259 Euro

Ganze Bewertung anzeigen

E-Book Reader

Pocketbook InkPad Lite

Oberklasse

4.5 von 5 Sternen

12/2021 - Thomas Johannsen

Bewertung 
Praxis 40%

Display 30%

Ausstattung 30%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Pocketbook, Radebeul 
Telefon 0800 187 3003 
Internet www.pocketbook.de 
Technische Daten
Abmessungen 236,2 x 173 x 7,9 mm 
Gewicht 369 g 
Display 9,7 Zoll E-Ink Carta-Display Touchscreen mit 1200 × 825 Pixel (150 ppi) und SMARTlight Hintergrundbeleuchtung 
Beschreibung E-Book Reader mit E-Ink Display zur Darstellung von 16 Graustufen 
Rechenleistung Dual-Core Prozessor bei 1 GHz mit 512 MB RAM 
Betriebssystem Linux 3.10.65 
Firmware-Version beim Test U970.6.5.866 
Kommunikation WLAN 802.11 b/g/n, USB Typ-C 
Verfügbarer Speicher intern 8 GB, per microSD um 32 GB erweiterbar 
Versorgung interner Akku Li-Pol mit 2.200mAh 
E-Book-Formate ACSM, CBR, CBZ, CHM, DJVU, DOC, DOCX, EPUB, EPUB(DRM), FB2, FB2.ZIP, HTM, HTML, MOBI, PDF, PDF(DRM), PRC, RTF, TXT 
Fotos JPEG, BMP, PNG, TIFF 
Audio k.A. 
Anwendung E-Book-Shop, Bibliothek, Wörterbuch, Browser, Galerie, Taschenrechner, Notizen, RSS News, Klondike, Schach, Scribble, Sudoku 
Online Dienste PocketBook Cloud, ReadRate, Dropbox, Send-to-PocketBook 
Lieferumfang USB-Typ-C-Kabel 
+/- + großes, sparsames Display 
+/- + augenschonende Hintergrundbeleuchtung 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung gut - sehr gut 
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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 17.12.2021, 09:58 Uhr
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