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Kategorie: In-Car-Lautsprecher 16cm

Serientest: Axton ATC26, Axton ATC26N


Nächste Runde

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Seit jeher stehen Kompos der Marke Axton für Preiswürdigkeit. Wer nicht gerade High-End-Ansprüche stellt, war mit den Sets immer gut bedient. Jetzt kommt die Neuauflage mit dem Namen ATC zu den Händlern.

Für alte Car-HiFi-Hasen mag ein 99-Euro- Komposystem bestenfalls für Einsteiger gut sein. Dabei stellt der Hunderter im Markt bereits die gehobene Klasse dar – im Internet bezahlt kaum jemand mehr als 40 Euro für ein komplettes Lautsprecherset. Und selbst wer beim ACR-Fachhandel vorbeischaut, findet im Axton-Regal noch eine günstigere Linie und mit den hauseigenen Spectron-Systemen noch günstigere Ware. So ein ATC-Kompo ist also alles andere als Billigware, vielmehr ist es das Volumenmodell, das tausendfach verkauft wird und das richtig gut sein muss, um zu bestehen. Die aktuellen Modelle hören auf die Bezeichnung ATC. Sie stehen in einer langen Tradition – allein durch meine Hände gingen bereits das CAC217 (2002, mit der wunderbaren „Golfballkalotte“), das CAC218 (2003, mit Gewebehochtöner), Das CAC 2.6 (2005) sowie das AC26 (2008, leider mit Kunststoffkalotte) und das AXC von 2012 mit Titan-Inverskalotte). Sie haben sich im Testbetrieb immer sehr tapfer geschlagen und sich als gewissenhaft entwickelte Kompos bewiesen. Seit dem CAC 2.6ES gibt es auch Neodymvarianten wegen der geringeren Einbautiefe. Dies ist auch heute ein wichtiges Kriterium, daher befindet sich neben der Standardvariante ATC26 auch das ATC26N im Testlauf. Weiterhin werden beide Systeme auch als 13-cm-Sets angeboten, und es gibt eine ganze Palette Koax-Sets mit der Bezeichnung ATN. Bei den Tiefmitteltonmembranen vertraute Axton schon immer auf Polypropylen in verschiedenen Farben und Varianten. So arbeiten auch die neuen ATCs mit Polymembranen, dankenswerterweise in dezentem Schwarz. Das ist eigentlich immer eine gute Wahl im bezahlbaren Preissegment und hat gegenüber Papier den Vorteil der Unzerstörbarkeit, z.B. durch Nässe. Ebenfalls Standard sind die Körbe aus Stahlblech, wobei die ATC-Körbe nicht nur schön anthrazit lackiert, sondern auch perfekt entgratet und sogar mit Hinterlüftungsöffnungen versehen sind. Nomex- Zentrierspinnen und richtige Butylsicken sind in dieser Klasse jedenfalls alles andere als selbstverständlich. Erste Unterschiede zwischen den beiden 16ern tun sich bei der Dustcap auf, die bei der Neodymvariante aus weichem Gummi besteht, während der Ferrittöner eine normale PP-Kappe hat. Und natürlich sind die Antriebe verschieden. Der wohldimensionierte Ferritantrieb verfügt über eine schön angefaste Polkernbohrung. Die Neodymversion vertraut auf innenliegende Neo-Tabletten – die kompakteste Form der Antriebskonstruktion, wie man sie auch bei Hochtönern findet. Das Resultat sind schlanke 51 mm Einbautiefe beim ATC26N, immerhin 12 mm weniger als beim Ferrittöner. Beiden Systemen gemeinsam ist der Hochtöner, bei dem Axton wieder zur bewährten Gewebekalotte zurückgekehrt ist. Natürlich eine mit Fullsize-25-mm- Membran, trotzdem ist der Hochtöner sehr kompakt ausgefallen (netto nur 12 mm tief bei 38 mm Durchmesser). Die Frequenzweichen sehen identisch aus, doch nur das 12/12-dB-Layout ist gleich. Die Bauteilewerte jedoch keineswegs – wieder mal ein Indiz für die gewissenhafte Entwicklungsarbeit. Vor dem Messmikrofon hinterlässt der Hochtöner einen prima Eindruck. Er läuft bis über 20 kHz und zerrt wenig. Toll ist, dass die Verzerrungen bei Pegelerhöhung noch nicht einmal zunehmen. Auch die Tieftöner laufen ordentlich, die nehmen sich untereinander nicht viel, was die Verzerrungen angeht. Nicht exzellent, aber vollkommen ok. Der Wirkungsgrad liegt beim

Preis: um 100 Euro

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Axton ATC26

Mittelklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Preis: um 150 Euro

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Axton ATC26N

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

01/2015 - Elmar Michels

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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 22.01.2015, 17:04 Uhr
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