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Kategorie: In-Car Endstufe 4-Kanal

Serientest: Emphaser EA-M4, Emphaser EA-M4X


Flashback

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Können Digitalendstufen oldschool sein? Heutzutage wetteifern die Digitalverstärker, wer als Erstes ein Kilowatt aus einem daumennagelgroßen IC quetschen kann, und größer als eine Zigarettenschachtel darf das Ganze auch nicht werden. Emphaser jedoch besinnt sich auf die guten, alten Zeiten.

In Zeiten, in denen Car-HiFi in erster Linie klein sein muss, präsentiert Emphaser ganz schamlos eine neue Verstärkerserie, die ganz gegen den Trend geht. Der Beiname Monolith suggeriert bereits schwere Kaliber und die drei Endstufen EA-M4, EA-M4X und EA-M1 kommen auch mit einem mächtigen Auftritt daher. Das sind keine Verstärker zum Verstecken, sondern zum Vorzeigen. Fette, massive Kühlkörper liegen schwer in der Hand, die Verstärker sind erzsolide verarbeitet und erfreuen mit großen Anschlussterminals und solide befestigten Cinchbuchsen. Das sind Verstärker wie aus einer anderen Zeit. Wir behandeln hier die Vierkanäler M4 und M4X, die M1 findet sich im Vergleichstest in dieser Ausgabe. Für die Monolith-Amps hat sich Emphaser das ganz oben ins Lastenheft geschrieben, um was es bei Verstärkern geht: Leistung satt! Dazu kommt trotz aller Retro-Attitüde moderne Technik zum Einsatz. Das bedeutet selbstverständlich „digitale“ Class- D-Technik. Und das ist eigentlich auch kein Widerspruch, denn Digitalverstärker können durchaus oldschool sein. Zur Erinnerung: Die ersten „ernsthaften“ Class-D-Verstärker kamen mit Bang&Olufsens legendären ICEpower-Verstärkern um die Jahrtausendwende auf den Markt – das ist auch schon wieder fast 20 Jahre her. Damals waren die Kühlkörper noch nicht zwangsweise gebürstet, und auch die Emphaser kommen mit Gehäusen daher, die ihre Optik durch Sandstrahlen erhalten. Die Ausstattung ist ebenfalls wie vor 20 Jahren, wir finden Hochpass- und Tiefpassweichen, die einzeln aktivierbar sind und sonst nicht viel. Der einzige Luxus ist der Eingangswahlschalter, mit dem nur zwei der Eingänge belegt werden müssen, und die Buchse für die optionale Fernbedienung, die mit allen drei Monolith-Amps zusammenarbeitet. Moderne Features wie Hochpegeleingänge, Einschaltautomatik oder Start-Stopp-Fähigkeit waren vor 20 Jahren kein Thema und wurden hier konsequent weggelassen. Dafür geht es auf den Platinen der Amps großzügig zu. Die Boards sind durchaus zeitgemäß zweilagig ausgeführt und SMD-bestückt. M4 und M4X unterscheiden sich dabei deutlich in Länge und Leistung, während das Featuring gleich ist. Bereits die M4 ist alles andere als schmächtig. Wir finden einen soliden Netztrafo und vier diskret aufgebaute Verstärkerkanäle, die von einem vierkanaligen Treiberchip versorgt werden. Bei der M4X ist alles mindestens eine Nummer größer. Der Trafo ist so groß wie eine Kinderfaust, vier dicke Pufferelkos stehen bereit und die vier Class-D-Spulen sind aus so dickem Draht gewickelt, dass man Leistung ohne Ende durchschieben kann. Für die Treiber ist etwas mehr Platz vorhanden, sodass man jedem Kanal einen Käfer gegönnt hat, der den Job erledigt.


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