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Kategorie: Kopfhörer Hifi

Einzeltest: JBL Synchros S700


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Dass man dem leider oft mäßigen Klang vieler i- und Smartphones mit externen transportablen Kopfhörerverstärkern auf die Sprünge helfen kann, ist mittlerweile „Common Sense“. Nicht umsonst bietet der Zubehörmarkt hier reichlich Auswahl. Mit dem Synchros S700 geht JBL einen Schritt weiter und baut den passenden Verstärker gleich in den Kopfhörer ein.

Bevor ich mich auf Technik und Klang stürze, muss ich noch ein paar Worte zum Design verlieren Klar ist das immer Geschmackssache, aber die Gestaltung des JBL Synchros S700 halte ich persönlich für absolut gelungen. Farblich herrschen matte Schwarz- und Anthrazittöne vor und das Design hält sich so elegant zurück, dass man es fast gar nicht bemerkt. „Form follows function“ scheint das Motto zu sein. Erst auf den zweiten Blick nimmt man wahr, wie gekonnt viele Details gestaltet sind. Was sie auf den Bildern nicht sehen können, ist die nichts weniger als perfekte Materialästhetik. Das Teil wirkt wie für die Ewigkeit gemacht. Die Gehäuseaußenschalen bestehen aus Alu-Druckguss, der Kopfbügel aus Federstahl, der auch nach langem Gebrauch nicht ausleiern wird. Wer Schwarz nicht mag, bekommt den JBL Synchros S700 auch in Weiß. Die Kehrseite der Medaille: Ganz leicht ist der JBL Synchros S700 nicht. 365 Gramm sind eine Ansage. Andererseits verteilen die weichen Leder-Polster das Gewicht angenehm auf eine große Auflagefläche, so dass der Kopfhörer sehr bequem auf dem Kopf sitzt. Ein Teil des Gewichts geht auch auf die eingebaute Elektronik samt Akku. Letzerer sorgt für bis zu 28 Stunden Musikgenuss über die eingebaute Elektronik mit JBL LiveStage-Signalverarbeitung.

Im Lieferumfang des JBL Synchros S700 finden sich neben einer passenden Transporttasche noch zwei Kabel mit Inline-Fernbedienungen, so dass der Kopfhörer entweder an Android-Smartphones oder an iPhones als Headset betrieben werden kann. Ein USB-Ladekabel dient zum Aufladen des Akkus. Es wird einfach anstelle der Signalzuleitung in den Kopfhörer gesteckt. Zum Einschalten der Aktivelektronik drückt man ein paar Sekunden auf das JBL-Logo der linken Ohrmuschel, hinter dem sich ein Taster verbirgt. Ein Signalton sowie eine LED unter dem JBL-Schriftzug signalisieren die Betriebsbereitschaft. LED und Signaltöne signalisieren darüber hinaus auch einen schwachen Ladezustand des eingebauten Akkus. Mit meinen Androis Smartphone als Zuspieler legt sich der JBL Synchros S700 mächtig ins Zeug – wobei ich anfänglich ein wenig enttäuscht bin. Anspringenden Sound macht der JBS entgegen meiner Erwartung nämlich überhaupt nicht. Im Gegenteil: Er benimmt sich mustergültig neutral – angefangen vom wirklich tief reichenden, perfekt kontrollierten Bassbereich über neutrale Mitten bis zu einem fein aufgelösten Hochton. Ok, angesichts des aufgerufenen Preises kann man hier auch seriöses HiFi und keinen Sound erwarten. Nachdem ich meine anfängliche Überraschung überwunden habe, bin ich ernsthaft begeistert.

Preis: um 360 Euro

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JBL Synchros S700

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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