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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Kopfhörer Hifi, Kopfhörerverstärker

Systemtest: Stax Lambda SR-L700 MK2, Stax SRM-D50


Elektrostatischer Kopfhörer und Verstärker Stax SR-L700 MK2 / SRM-D50

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Der chinesische Eigentümer Edifier lässt das japanische Unternehmen Stax wohlweislich machen. Wobei Edifier das Stax-Portfolio hier und da mit eigenen Produkten ergänzt. Wie im Fall des DAC/Kopfhörerverstärkers SRM-D50, den ich mir zusammen mit dem Stax-Klassiker SR-L700 MK2 angehört habe.

Traditionelle japanische Unternehmen stehen in dem Ruf, Dinge eher mit ruhiger Hand anzugehen. Auch wenn viele moderne Hightech Konzerne das Gegenteil machen. Doch das sind eben Konzerne, die ihren Investoren quartalsweise Erfolge reporten müssen. Stax ist da vom alten Schlag. Neue Modelle sind eine Sensation, Updates bewährter Modelle selten. Die letzte revolutionäre Änderung bei Stax war, glaube ich, dass man die Kopfhörer mit abnehmbaren Kabeln ausgestattet hat. Der Vorteil für Kunden ist, dass man bewährte und vor allem wertbeständige Produkte kauft und sich darauf verlassen kann, auch nach vielen Jahren noch neue Ohrpolster oder ähnliche „Verschleißteile“ zu bekommen. Die chinesischen Eigentümer haben sicher gut daran getan, die Japaner nicht zu neuen Produkten zu drängen. Ein geschickter Schachzug ist dagegen, dass Edifier Produkte, die ihrer Meinung nach im Portfolio der Japaner fehlen, einfach selber entwickelt und damit das traditionelle Stax-Angebot ergänzen.      


DAC/Kopfhörerverstärker SRM-D50


Genau so ein Produkt ist der DAC/Kopfhörerverstärker SRM-D50. Ein solches Gerät fehlte bisher im Stax-Sortiment. Das Design des D50 spricht eine andere Sprache als die sehr konservativ gestalteten Stax-Verstärker. Der große Kipphebel zur Eingangswahl – hier stehen Line (analog), optisch (Toslink), USB und koaxial (S/PDIF) zur Wahl – und das analoge VUMeter wirken fast etwas verspielt. Im Inneren arbeitet ein absolut ernst zu nehmender Sabre- ESSES9018-DAC-Chip. Dank asynchroner USB-Verbindung nimmt er PCM-Daten bis 32 Bit/384 Hz entgegen und verarbeitet DSD bis DSD128. Die übrigen Digitaleingänge verarbeiten Daten bis 24 Bit/192 kHz. Im Gegensatz zur üblichen Stax-Gepflogenheit ist der SRM-D50 kein Röhrengerät, sondern arbeitet mit Transistoren. Auch Halbleiter produzieren ordentlich Abwärme, sodass das Gehäuse sehr warm wird und ich mich heimlich frage, warum Edifier dem Gerät nicht ein paar Lüftungsöffnungen im Deckel spendiert hat. Bei klassischen Stax-Geräten gibt es davon meist reichlich, und das Design des D50 hätte es sicher vertragen. Der SRM-D50 liefert 580 Volt Polarisierungsspannung und eine Signalspannung bis 400 Volt.      

Preis: um 1700 Euro

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Stax Lambda SR-L700 MK2

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

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Preis: um 1350 Euro

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Stax SRM-D50

Spitzenklasse

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12/2019 - Dr. Martin Mertens

 
Dipl.-Ing.
Michael Voigt
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Autor Dr. Martin Mertens
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Datum 04.12.2019, 09:59 Uhr