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Kategorie: Kopfhörer InEar

Einzeltest: Musical Fidelity EB-50


Steampunk, UK

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Musical Fidelity als Underdog in der HiFi-Szene zu bezeichnen wäre sicherlich nicht nur falsch, sondern auch eine regelrechte Beleidigung.

Schließlich baut man im englischen Wembley seit über 30 Jahren feinstes Stereo-HiFi und hat dabei so manch legendäres Gerät wie zum Beispiel den Class-A-Vollverstärker A1, der schon in den 1980er-Jahren als Insidertipp Furore machte. Schon vor einiger Zeit haben die Mannen aus Middlesex, UK, den Kopfhörermarkt entdeckt und mit den EB-50 In-Ear-Hörer entwickelt, die auf den qualitativ hochwertigeren Teil des Marktes zielen. Man setzt auf ein Balanced-Armature-Design, wie man es aus vielen anderen höchstwertigen Kopfhörern kennt. Musical Fidelity kombiniert das Antriebsprinzip mit einem kräftigen Neodym-Magneten. Sicher auch keine schlechte Entscheidung. Das Gehäuse der EB-50 ist aus Aluminium gefertigt und wirkt ultrasolide. Die von außen gut sichtbaren Schrauben tragen zum insgesamt fast schon Steampunkartigen Look bei. Mir gefällt’s. Das 1,2 Meter lange Kabel ist mit einem Inline-Mikrofon ausgestattet und trägt am anderen Ende einen abgewinkelten, vergoldeten Stecker.

Ausstattung


Äußerst großzügig gibt Musical Fidelity sich beim Zubehör: Die beigelegte kleine Transporttasche aus (Kunst-?)Leder enthält insgesamt fünf Paar Ohrpassstücke verschiedenster Formen, doch damit nicht genug. In einem Hardcase liegen fünf weitere Ohrpasstücke, ein Flugzeugadapter, ein Revers-Clip, ein 6,3-Millimeter-Adapter, Ohrbügel mit Kabelführung und ein Reinigungstuch. Vorbildlich. Hat man die passenden Ohrstücke gefunden und montiert, sitzen die EB-50 fest und sicher im Ohr und dämmen Außengeräusche hervorragend ab. Ein bisschen schwerer als Gehäuse aus Plastik sind die Metalltrommeln der EB-50 schon, aber das hält sich gefühlt im Rahmen. Das Telefonieren klappt wunderbar, der Gesprächspartner erfreut sich einer sehr guten Mikrofonqualität.

Klang


Balanced-Armature-Designs sind generell eher für ihre Auflösungsfähigkeit und Schnelligkeit bekannt als für allerdreckigste Bassabenteuer, und die Musical Fidelity EB-50 machen da keine Ausnahme. Sie sind mit einem sehr durchsichtigen Mitteltonbereich gesegnet, der fließend und transparent wirkt. Im Hochton fehlt im allerobersten Bereich ein wenig die Auflösung, aber das Perlen von Glockenspielen und die Attacke von Blechen eines Schlagzeugs kommen für die Preisklasse überzeugend rüber. Die EB-50 schaffen einen recht großen virtuellen Raum im und um den Kopf herum, mit einer sehr guten Ortungspräzision. Im Bass sind sie dagegen zurückhaltend. Zwar ist die Tiefe durchaus da, die Balance ist insgesamt aber recht schlank. Für Rockfans und Technojünger ist das sicher keine passende Abstimmung, Jazzer und Liebhaber kleiner klassischer Besetzungen sowie Klangästheten mit Hang zum analytischen Hören können damit aber glücklich werden. Die EB-50 konzentrieren sich auf den musikalisch wichtigen Mitteltonbereich, und da brillieren sie mit schönen Einblicken. Auf jeden Fall ein In-Ear mit Charakter.

Fazit

Solide und wertig verarbeitete In-Ears mit sehr guter Ausstattung. Tonal recht schlank mit transparenten Mitten und weiter Räumlichkeit.

Preis: um 200 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Musical Fidelity EB-50

Spitzenklasse

3.5 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Klang 50%

Passform 20%

Ausstattung 20%

Design 10%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Reichmann Audiosysteme, Niedereschach 
Internet www.reichmann-audiosysteme.de 
Gewicht (in g) 28 
Typ In-Ear 
Anschluss 3,5-mm-Klinkenstecker 
Frequenzumfang 10 Hz – 20 KHz 
Impedanz (in Ohm) 26 
Wirkungsgrad (in dB) 100 dB (1 W/1 m bei 1 kHz) 
Kabellänge (in m) 1,2 m 
geeignet für: MP3-Player, Smartphones, Laptops 
Ausstattung 10 Paar Ohrpassstücke, Flugzeugadapter, Kabelclip, Ohrbügel, 6,3-mm- Klinkenadapter, Inline-Mikrofon, Transporttasche 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung gut 
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Autor Michael Bruss
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Datum 29.03.2015, 10:00 Uhr
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