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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Kopfhörerverstärker

Einzeltest: AudioValve Solaris DAC - Seite 2 / 3


Die Musikmaschine

Im OTL-Modus kann der Solaris dank der kräftigen Ausgangsstufen Kopfhörer mit Impedanzen zwischen 25 und 1000 Ohm treiben und diese sowohl unsymmetrisch als auch symmetrisch ansteuern. Zum symmetrischen Anschluss stehen eine 4-Pol- XLR-Buchse und alternativ zwei Kombi-Buchsen zur Verfügung, an die ein symmetrischer Kopfhörer mit zwei 3-Pol-XLR-Steckern angeschlossen werden kann. Unsymmetrisch können an dieselben Kombi-Buchsen zwei Kopfhörer mit 6,3-mm-Klinken angeschlossen werden. Für Kopfhörer mit niedrigerer Impedanz gibt es den „Low-Impedance“- Modus. Hier kommt ein „Step- Down“-Ausgangsübertrager zum Einsatz, der es erlaubt, Kopfhörer mit einer Impedanz ab 3 Ohm am Solaris zu betreiben. Gleichzeitig steht an der Stax-Anschlussbuchse ein Signal samt Versorgungsspannung für die normalen (= nicht Pro-)Kopfhörer von Stax zur Verfügung. Schaltet man in den Stax-Modus, stellt der Solaris dagegen die nötigen Spannungen und Signale für Stax-Pro-Kopfhörer zur Verfügung. Alternativ kann weiterhin ein dynamischer Kopfhörer mit einer Impedanz ab 16 Ohm angeschlossen werden. In allen Fällen kann man für Kopfhörer mit besonders niedrigem Wirkungsgrad den Verstärkungsfaktor per Schalter heraufsetzen. Auch was die Quellen betrifft, gibt sich der Solaris anschlussfreudig.

Vier Line- Eingänge, von denen zwei symmetrisch oder unsymmetrisch belegt werden können, erlauben den Anschluss von DAC oder CD-Player, Tuner, Bandmaschine oder was auch immer. Zusätzlich gibt es einen Phonoeingang für MM-Tonabnehmer. Da eine solche Anschlussvielfalt einem veritablen Vorverstärker gut zu Gesicht stünde, besitzt der Solaris auch entsprechende Ausgänge. So kann man eine Endstufe oder Aktivboxen mit ihm betreiben. An den Lautsprecherklemmen auf der Rückseite können sogar passive Lautsprecher angeschlossen werden – die 8 Watt, die der Solaris liefern kann, reichen dabei für erstaunliche Lautstärken. Die Lautstärke lässt sich übrigens auch mithilfe der beiliegenden Fernbedienung regeln. 


Bemerkenswert ist auch das eingebaute DAC-Board. Hier handelt es sich um alles andere als um eine einfache Lösung von der Stange bzw. ein in Asien zugekauftes Standard-Bauteil. Es wurde von Manfred Pfenning entwickelt, der in Sachen Digitaltechnik auch für andere bekannte Namen wie Restek oder BMC Audio tätig war. Ein XMOS-Prozessor nimmt via USB Signale bis 24 Bit/384 kHz oder DSD128 entgegen und führt sie der weiteren Wandlung zu, über deren Details sich AudioValve ausschweigt. Der USB-Eingang ist parallel zu Eingang 4 gelegt. Liegt ein digitales Signal an, schaltet der Eingang 4 automatisch auf den USB-Eingang um; liegt kein Digitalsignal an, ist der analoge Eingang 4 aktiv.


Preis: um 5600 Euro

AudioValve Solaris DAC


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Michael Voigt
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Autor Dr. Martin Mertens
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Datum 26.09.2018, 14:54 Uhr