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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Inklang Ayers Four


Erfolgsrezept

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Die kleine, aber feine Firma Inklang hat sich in den letzten Jahren einen Ruf als erstklassige Lautsprechermanufaktur erworben. Wir haben die Ayers Four als Mitglied der neuesten Lautsprecherserie zum Test in der Redaktion.

Der in Hamburg ansässige Lautsprecherspezialist Inklang schmückt sich zu recht mit der Bezeichnung „Manufaktur“. Klar – nur die wenigsten Lautsprecher werden vollständig maschinell gefertigt, doch steht die Handarbeit bei Inklang nicht nur für Fertigungsqualität, sondern für nach Kundenwunsch maßgeschneiderte und entsprechend hochwertige Lautsprecher. Der Kunde hat zuallererst die Wahl zwischen sechs Stereomodellen, die alles von der Kompaktbox bis zum ausgewachsenen Standlautsprecher abdecken. Für Kinofans gibt es zudem Center und Subwoofer, außerdem ist eine Ayers zur Wandmontage erhältlich. Alle Lautsprechergehäuse sind hochpräzise CNC-gefräst, auch bei den kleineren und günstigeren Modellen gibt es keine Abstriche bei der Fertigung. Zurzeit gibt es die Ayers-Serie als Passivlautsprecher mit computerentwickelten Frequenzweichen, die bereits mit erstklassigen Bauteilen bestückt sind, für 2021 sind Aktivversionen bereits angekündigt, genauso wie drahtlose Varianten. Zur Individualisierung hat der Kunde nicht nur die Wahl zwischen einer Reihe Standardfarben in matt oder Hochglanz, auf Wunsch sind alle irgendwie geeigneten Lacke individuell realisierbar. Und für Sonderwünsche hat man bei Inklang jeder Zeit ein offenes Ohr; es lassen sich z.B. auch Gravuren anbringen, alles kann persönlich abgesprochen werden. Wer sich vorab einen Eindruck über seinen Wunschlautsprecher verschaffen will, findet auf der Homepage einen Konfigurator, mit dem sich die Möglichkeiten durchspielen lassen.  

Die Ayers Four


Unser Testmodell ist die zweitgrößte Standbox Ayers Four, die sich vom Topmodell Five in erster Linie durch die Größe der Tieftöner unterscheidet. Während die Five mit 18-Zentimetern Tönern bestückt ist, verfügt unsere Four über zwei Basschassis mit 15er-Korb. Das sorgt für ein besonders schlankes, ansprechendes Erscheinungsbild und bietet immer noch großzügig bemessene Membranfläche. Zumal die Chassis zusätzlich über Langhubschwingspulen verfügen, so dass neben der Membranfläche auch genug Membranhub für großzügige Pegelreserven zur Verfügung steht. Was jedoch bei der Ayers Four besonders ins Auge sticht (und sie sofort vom Lautsprecher-Mainstream abhebt) ist die Bestückung im Mittelton. Die Four ist eine Dreiwegekonstruktion, bei der als Mitteltöner kein Konustreiber zum Einsatz kommt, sondern eine Mitteltonkalotte. Diese ist mit einer großen (55 Millimeter) Schwingspule ausgestattet, die eine handbeschichtete Seidenkuppel antreibt. Durch die Kombination mit vergleichsweise riesiger Spule und durch die feine Kalotte sehr geringer bewegter Masse verbindet dieser Mitteltöner die Vorteile von Hoch- und Tieftönern. Als kleiner Nachteil sei erwähnt, dass die Mitteltonkalotte zu tiefen Frequenzen hin früher in ihrem Einsatzbereich eingegrenzt ist als ein größerer Konusmitteltöner.

Preis: um 3300 Euro

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Inklang Ayers Four

Spitzenklasse

5.0 von 5 Sternen

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