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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Sonus Natura Extremi


Ganz natürlich

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Mit den Namen von HiFi-Firmen ist es ja so eine Sache: Manche klingen einfach gut, manche unterstreichen den Anspruch an das eigene Produkt. Und bei „Sonus Natura“ liegt die Messlatte dann auch gleich einmal ziemlich hoch

Den natürlichen Klang will Cay-Uwe Kulzer also mit seinen Lautsprechern reproduzieren. Nun, das ist erst einmal nichts Besonderes, sollte das doch im Pflichtenheft eines jeden Lautsprechers stehen. Die Realität sieht nun leider etwas anders aus: Zum einen ist der Lautsprecher als Schnittstelle zwischen dem elektrischen Signal und dem in die Luft des Hörraums abgegebenen Schall stets die neuralgische Stelle einer HiFi-Anlage, zum anderen gibt es gerade im Lautsprecherbau etliche Künstler, die durchaus eine Meinung dazu haben, wie Musik zu klingen hat oder gar, welche Musik man auf ihren Schallwandlern am besten zu hören habe. Wenn man sich als Kunde darauf einlassen möchte, ist das natürlich kein Problem – man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass man eben keinen Lautsprecher im Wortsinne von „High Fidelity“ erworben hat. Ganz anders die Lautsprecher von Sonus Natura: Ihr Konstrukteur beschäftigt sich schon so lange mit der Entwicklung von Lautsprechern, dass er sämtliche Anwandlungen, seinen Kreationen einen Eigensound zu verpassen, hinter sich gelassen hat. Cay-Uwe Kulzer will einfach einen möglichst perfekten Schallwandler bauen. Punkt. Neben der Abdeckung des gesamten menschlichen Hörspektrums ist es auch wichtig, dass unser Gehör den Eindruck bekommt, die Schallereignisse kämen von einer punktförmigen Quelle. Bei den meisten Mehrwege-Lautsprechern ist das ja nur annähernd der Fall, denn es verteilen sich zwei und mehr Chassis mehr oder weniger weit auf der Schallwand. Anders bei der „Extremi“ von Sonus Natura: Zwar sehen wir hier auch zwei Chassis, die Verteilung der Frequenzen ist aber etwas anders. Der obere der beiden Treiber ist nämlich ein Koaxial-Chassis, bei dem Hoch- und Tieftöner ein gemeinsames akustisches Zentrum haben. Der Hochtöner strahlt hier durch ein Horn durch das Magnetsystem des Tieftontreibers – durchaus eine Herausforderung, der sich aber vor allem Hersteller professioneller Audiosysteme in den letzten Jahren erfolgreich gestellt haben. Der immerhin zwölf Zoll große Koaxialtreiber wird von einem weiteren Tieftöner unterstützt, der sein eigenes Gehäuse besitzt und nur bis etwa 300 Hertz mitspielt. Das ist im Sinne des Ideals der Punktschallquelle, denn bei so tiefen Frequenzen ist unser Gehör noch gar nicht in der Lage, zwei so nah beieinanderliegende Chassis zu differenzieren. Da Kulzer sich neben dem linearen Frequenzgangverlauf auch eine perfekte Phasenlage der Chassis zueinander zur Aufgabe gemacht hat, ist die Frequenzweiche durchaus aufwendig geworden, musste doch der Tiefenversatz von Hoch- und Tiefmitteltöner ausgeglichen werden. Unsere Messungen zeigen, dass auch dies einwandfrei gelungen ist. Wie schon erwähnt: Die Sonus Natura Extremi besteht aus zwei Gehäusen, die aber mechanisch so fest miteinander verbunden sind, dass sie ohne Gefahr transportiert werden können. Das obere Gehäuse ist minimal nach hinten geneigt, sodass die Box auf eine normale Sitzhöhe gerichtet abstrahlt. Wie Ihnen unsere Bilder der Box verraten, ist die Extremi kein kleiner Lautsprecher, aber trotz ihrer Wuchtigkeit im Erscheinungsbild nicht dominant – eines der gelungeneren Beispiele von „form follows function“. Durch die getrennten Gehäusekammern und die clevere innere Bedämpfung spielen auch stehende Wellen und Resonanzen keine Rolle. Was das Finish angeht, müssen wir dem Leser, der genau so etwas wie unser Testmodell m

Preis: um 9900 Euro

Sonus Natura Extremi


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Datum 07.11.2019, 14:55 Uhr