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Topthema: Pure Eleganz
Kategorie: Lautsprecher Surround

Einzeltest: Klipsch Reference Premiere RP-8000 Set - Seite 2 / 3


Rock ´n´ Roll

-Tractrix-Horn wurde ebenfalls überarbeitet. Für die gerichtete Schallabstrahlung sorgt nun ein Trichter aus Silikon, der an das eigentliche Kunststoffhorn andockt. Das sieht nicht nur besser aus als das alte Horn der Vorgängerserie, es reduziert sogar nochmals die Hornresonanzen. Im Tiefton nutzt Klipsch das Bassreflexprinzip. Pro Lautsprecher kommen zwei Treiber mit 170 mm großen Cerametallic-Membranen bei den Frontlautsprechern zum Einsatz, beim Center spielen vier Exemplare mit 110-mm- Membranen und beim Rear-Dipolspeaker sind es zwei davon. Diese kupferfarbenen Membranen sind recht schwierig herzustellen, aber sehr leicht und dabei sehr steif. Angetrieben von kräftigen Magnetsystemen in strömungsgünstigen Stahlblechkörben sind die beiden Basstreiber zu enormer Dynamik fähig. Die Basstreiber in den großzügig bemessenen Gehäusen arbeiten mit der Unterstützung des rückseitig eingebauten Bassreflexkanals in Tractrix-Form. Der sorgt für ungehemmte Luftströmung ohne Verzerrungen oder Turbulenzen. Die Frontlautsprecher ruhen auf schlanken Standfüßen aus Aluminiumdruckguss, wobei durch deren Asymmetrie die Lautsprecher leicht geneigt stehen. Leider gibt es keine Höhenverstellung, die das perfekte Ausrichten am Hörplatz ermöglicht, etwa bei unebenen Fußböden. Etwas mehr als 27 Kilogramm schwer sind die RP-8000F, denn alle Reference-Premiere-Gehäuse sind aus dickwandigem MDF gebaut und mit schön strukturierten Folien beklebt. Derzeit ist nur die „Ebony black“ getaufte Gehäusevariante in Deutschland erhältlich. Die Bi-Wiring-/Bi-Amping-Anschlussklemmen sind isoliert und so solide, dass auch große Kabelquerschnitte oder Kabelschuhe kontaktsicher aufgenommen werden. Magnetisch haltende Frontgitter auf den mattschwarz schimmernden Schallwänden sorgen für eine recht nüchterne Optik. Uns gefallen die Klipsch-Lautsprecher tatsächlich ohne Gitter bedeutend besser: Die kupferfarbenen Membranen, die adretten Kupferringe am Horn und den Bässen und die ohne sichtbare Verschraubungen auf der Front eingebauten Chassis machen optisch einiges her – das passt!

Center, Rear & Sub


Die mächtigen Frontsysteme verdienen leistungskräftige Spielpartner, daher haben wir mit dem RP-504C gleich den größten Centerspeaker der Serie ausgewählt. In dem 80 Zentimeter breiten Gehäuse sorgen vier Tiefmitteltöner sowie ein Tractrix-Horn für ausreichend Pegel, Tiefgang und Dynamik, auch die Dipollautsprecher RP-502S sind mit diesen Hochleistungstreibern bestückt und daher bestens gerüstet. Mit dem SPL-120SW kommt noch ein mächtiger Aktivsub ins Team, dessen Endstufe die im Frontfire-Bassreflexgehäuse eingebaute 260-mm- Membran mit rund 300 Watt befeuern kann. 

Preis: um 5000 Euro

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Klipsch Reference Premiere RP-8000 Set

Spitzenklasse

5.0 von 5 Sternen

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