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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Friedemann - The Master Tracks (Biber)
Friedemann - The Master Tracks
Mit dem Friedemann-Sampler „The Master Tracks“ haben wir eine weitere Vinylveröffentlichung aus dem Hause inakustik vorliegen, was beinahe eine Garantie für Wohlklang mit sich bringt. So viel vorweg: Die Vermutung täuscht mitnichten. Musikalisch gibt’s eine Werkschau des Multiinstrumentalisten Friedemann Witecka. Jener ist nun schon ein halbes Jahrhundert damit beschäftigt, Klangskulpturen mit einer ganz eigenen Ästhetik zu kreieren. Die Grundlage bildet sein virtuoses akustisches Gitarrenspiel, das mal mehr, mal weniger im Vordergrund steht. Zwölf Titel sind es, die hier einer Überarbeitung unterzogen wurden und dem Vinylfan auf zwei schweren Scheiben angeboten werden. Musikalisch geht’s quer durch alle Sparten: Friedemann mixt Folk- mit Jazzelementen, karibisches Flair mit elektronischen Spielereien, klassische Versatzstücke mit Popmusik. Mir persönlich sind die früheren, von der Akustikgitarre geprägten Arbeiten („Saitensprung“, „Aquamarin“) am liebsten, aber das dürfen Sie gerne anders sehen. Das Resultat ist in jedem Falle eine eingängige Mixtur, mit der so ziemlich jeder zurechtkommen sollte. In Sachen Produktion griff man wieder einmal in die Vollen. Irgendwas ist dran am „Reso Mastering“, mit dem inakustik seit geraumer Zeit seine Neuveröffentlichungen bewirbt. Gemastert wurde übrigens in den Bauer Studios zu Ludwigsburg, von dieser Adresse sind wir ja schon länger ausgezeichnete Arbeit gewohnt. Der Umstand, dass hier per DMM in Kupfer geschnitten wurde, sollte dem Sound zudem nicht abträglich gewesen sein. Von daher tönt‘s blitzblank, bestens sortiert, dynamisch und fein. Das ist so richtig „audiophiler“ Sound. Die beiden Platten (180 g) stecken in gefütterten Innencovern, auf einem Beiblatt erzählt Friedemann Anekdoten zu jedem Titel.
Fazit
Kurzweilige, wohlklangoptimierte WerkschauKategorie: Schallplatte
Produkt: Friedemann - The Master Tracks (Biber)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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