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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Ludwig van Beethoven · „Choral“ Symphony (9. Symphonie) - Interpreten: Elisabeth Schwarzkopf, Elisabeth Höngen, Hans Hopf, Otto Edelmann · Orchester und Chor der Bayreuther Festspiele 1951 · Dirigent: Wilhelm Furtwängler (EMI / The Electric Eecording Co.)


Ludwig van Beethoven · „Choral“ Symphony (9. Symphonie) - Interpreten: Elisabeth Schwarzkopf, Elisabeth Höngen, Hans Hopf, Otto Edelmann · Orchester und Chor der Bayreuther Festspiele 1951 · Dirigent: Wilhelm Furtwängler

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Etwas ganz Besonderes stellte uns Hermann Hoffmann von Audio Int´l für diese Ausgabe zur Verfügung: Beethovens neunte Symphonie, dirigiert von Wilhelm Furtwängler mit dem Ensemble der Bayreuther Festspiele 1951. The Electric Recording Co. ist ein kleines englisches Label, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, historisch bedeutende (Mono-)Aufnahmen aus der Versenkung zu holen und mit möglichst originalgetreuen Geräten so nah wie möglich an die Erstpressung heranzukommen. Dazu gehören natürlich unter anderem die historischen Bandmaschinen und eine Schneidemaschine mit Röhrentechnik. Die Sache hat allerdings auch ihren Preis: Rund 300 Pfund kostet im Moment eine der auf je 300 Exemplare limitierten Scheiben – für die vorliegende Beethoven-Symphonie sind das umgerechnet fast 800 Euro. Damit ist der Kundenkreis von vornherein ähnlich limitiert wie die in letzter Zeit ja auch immer populäreren Masterbandkopien auf Tonband. Dennoch kann man die Arbeit des kleinen Labels nicht genug loben, denn gerade diese Einzelkämpfer stehen seit Jahren vor dem großen Problem, dass die Major Labels ihre Wiederveröffentlichungen gerne in Eigenregie machen, teilweise leider ziemlich lieblos. Insofern war die Flucht in die alten Mono-Alben genau die richtige Idee – aus wirtschaftlicher Sicht ist so eine Aktion für einen großen Konzern mehr als sinnlos.

Auch, wenn sich die Electric Recording Co vor allem auf legendäre Jazzaufnahmen konzentriert, gibt es ein paar ausgesuchte Klassik-Produktionen im Katalog. Furtwänglers Dirigat der Neunten von Beethoven aus dem Jahr 1951 muss man natürlich in einen Kontext stellen mit seinen beiden Aufnahmen aus dem Jahr 1942, die beide seine innere Zerrissenheit und – vor allem die zweite – seine Wut mehr als eindrücklich zeigen: Das sogenannte Jahrtausendkonzert vom 19. April 1942 zerlegt Beethovens Neunte in ihre Einzelteile, es gibt nichts Versöhnliches, Verbindendes mehr, die Tempi sind hoch und gehetzt, die Töne schrill und harsch – in der Aufnahme steckt deutlich mehr Furtwängler als Beethoven. Ganz anders dagegen die Aufnahme von 1951, die anlässlich der Bayreuther Festspiele entstanden ist. Hier dominiert die Aufbruchsstimmung, der hoffnungsvolle Blick in die Zukunft nach dem erst sechs Jahre zurückliegenden Zusammenbruch. Technisch ist auch dieses Konzert nicht perfekt gelungen, allerdings fängt die Aufnahme die Atmosphäre des Willens zum Neuanfang bei den Musikern, dem Dirigenten und sogar dem Publikum ein. Und auch klanglich bleiben wenige Wünsche offen – historisch, sicherlich, aber eben auch toll eingefangen und für nur einen aufgezeichneten Kanal frappierend räumlich und tief. Fast wähnt man sich in der einmaligen Akustik in Bayreuth.

Vinylseitig ist mit dieser Produktion jedenfalls alles in Ordnung, während ich angesichts des Preises die Ausstattung und die Qualität der Cover doch ziemlich enttäuschend finde – trotz der aufwendig gemachte dreifachen Verpackung mit Reispapier, Schutzhülle und Banderole.

Fazit

Sehr teure, aber hervorragend gemachte Monopressung einer historisch wertvollen Beethoven-Aufnahme.
Ludwig van Beethoven · „Choral“ Symphony (9. Symphonie) - Interpreten: Elisabeth Schwarzkopf, Elisabeth Höngen, Hans Hopf, Otto Edelmann · Orchester und Chor der Bayreuther Festspiele 1951 · Dirigent: Wilhelm Furtwängler (EMI / The Electric Eecording Co.)


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