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Ein Musikbegeisterter (in diesem Fall ein extrem talentierter Schreiner) übertreibt es mit dem Hobby HiFi und baut plötzlich sagenhaft gute Lautsprecher.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenGenre: Alternative Metalcore
Imminence – The Black
Ach, schau mal, es gibt ja sogar Metalcore, der mir richtig gut gefällt. Nun ja, das hat seine handfesten Gründe. Statt sich allein in der genreprägenden Dichotomie „schmachtend-leidender Clean-Gesang<>hysterisches Geschrei am Rand des Nervenzusammenbruchs“ zu erschöpfen und dabei einigen Teenie-Mädels die Tränchen aus den Augen zu drücken, erlauben sich Imminence tatsächlich individuelle, stilprägende
Und das tun sie auf so hohem Niveau, dass es mir gar nicht schwerfällt, die typischen Metalcore-Trademarks, die natürlich weiter vorhanden sind, zugunsten des Gesamtbilds zu ignorieren. Da wäre zuallererst die Violine, die immer mal wieder einen Abwechslungstupfer auf die Gitarrenwände malt. Das hat ab und zu sogar was von meinen geliebten My Dying Bride, auch wenn der Kontext hier ein ganz anderer ist. Doch wenn man sich Songs wie „Beyond the Pale“, „Come What May“– mit einem derart dramatischen Verlauf, dass man sich am besten hinsetzt, bevor man sich an das Erlebnis macht –, „Continuum“ oder den epischen Titeltrack anhört, setzt man sich dem ganzen Spektrum des Ideenreichtums und der Effektivität harter Musik aus, erlebt ein Wechselbad der
Die Süd-Schweden transzendieren Metalcore und führen eine meisterhaft inszenierte Theatralik in das Genre ein, die ihm eventuell einen bitter nötigen Lebenshauch verleiht. Selbst das orchestral-instrumentale Interlude „Cul de Sac“ erfüllt an dieser exakten Stelle auf dem Album seine Aufgabe bravourös. Auch klanglich kann diese selbstproduzierte und -vertriebene Scheibe mit Transparenz und Druck und guter tonaler Balance voll überzeugen. Daumen hoch!
Fazit
Frischzellenkur für den Metalcore. Sehr gut.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Imminence – The Black (Henrik Udd Recording Studio /Self-Release)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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