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Mit einem Erfahrungsschatz aus 5 Jahrzehnten Symphonic Line hat Rolf Gemein längst seine Klang-Signatur gefunden
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Grinderman – Grinderman 2 (Mute)
Grinderman – Grinderman 2
Nick Cave am Mikro und der Gitarre, dazu drei der Bad Seeds an den übrigen Instrumenten, und sie machen düsteren und rotzigen Rock. Da stellt sich mir die Frage, warum das Projekt „Grinderman“ bisher an mir vorbeigegangen ist. Fest steht jedenfalls, dass ich bisher – und ich drücke Ihnen die Daumen, dass es Ihnen da anders geht – ohrenscheinlich etwas verpasst habe. Der Opener geht extrem bluesig zur Sache, Nicks Stimme hat viel Raum und wird von den Instrumenten hervorragend untermalt. Herrlich, wie schnörkellos die vier Herren loslegen. Dieser raue Mix aus Blues und Rock in einer scheinbar bewusst nicht ganz perfekten Aufnahme setzt sich über das gesamte Album fort. Etwas ruhiger geht es z.B. bei „When My Baby Comes“ zu und „Palaces of Montezuma“ hat geradezu Radioqualitäten. Gegen Ende wird’s mit „Bellringer Blues“ sogar leicht psychedelisch. Glücklicherweise ist das Album musikalisch lange nicht so sperrig, wie die Namen einzelner Tracks vermuten lassen. So hört der schon angesprochene Opener auf den wenig einprägsamen Namen „Mickey Mouse and the Goodbye Man“. Vielleicht liegt hier auch das größte Problem von „Grinderman 2“: Entweder es gefällt vom ersten Takt an oder man wird es hassen. Schön, dass Entscheidungen auch mal einfach sein können. Das Erste, was mir an „Grinderman 2“ auffiel, war das überdicke Cover. Im Inneren findet sich neben der LP ein vollformatiges, vierzehnseitiges, Booklet mit Zeichnungen und Texten der Songs. Quasi als Zugabe gibt es ein großes Poster und das Album auf CD. Das nenne ich mal Ausstattung. Hinzu kommt die gute Pressung in schwerem Vinyl, das obendrein topfeben und perfekt zentriert ist.
Fazit
Das ist guter Stoff.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Grinderman – Grinderman 2 (Mute)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
Zu den spannendsten Newcomern im Bereich Lautsprecher zählt ganz klar Neuron Acoustic. Was wir bisher aus Heilbronn gehört haben, hat uns restlos begeistert.
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Das Thema Kabel ist nicht unumstritten. Dabei kann man es ganz pragmatisch angehen: Gute Kabel ausprobieren und fertig.
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„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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