Das Thema Kabel ist nicht unumstritten. Dabei kann man es ganz pragmatisch angehen: Gute Kabel ausprobieren und fertig.
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Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Katatonia – City Burials (Peaceville)
Katatonia – City Burials
Katatonia existiert seit 1991 und ist einer der frühen Pioniere der damals sich stark entwickelnden Black/Death/ Doom-Bewegung. Seitdem entwickelte sich die schwedische Band konstant zu einer der wichtigsten Kapellen des progressiven Metal- und Rock-Genres. Mit „City Burials“ beenden die Schweden eine für viele etwas überraschende vierjährige Pause, die Katatonia nach ihrer „The Fall Of Hearts“ -Tour im Jahre 2016 einlegten. Ich muss gestehen, dass – als glühender Fan der Band von ihrer ersten EP „JHVA Elohim Met“ an – mir das letzte Opus weniger gut gemundet war. Klar, im Vergleich zu vielen anderen Bands des Genres ist auch „The Fall of Hearts“ objektiv betrachtet eine Perle, doch vermisste ich ein wenig das konsequente Riffing, das in vielen Fällen („Forsaker“ (2009), „The Parting“ (2012)) eine soghafte, hypnotische Wirkung entwickelt und auf TFoH zugunsten einer düsterromantischen Interpretation des Opethschen Prog-Ansatzes zurückgefahren wurde. Auf „City Burials“ setzt sich diese Tendenz einerseits fort, andererseits wird sie konsequenter umgesetzt. So tritt der subjektive „Nicht-Fisch-nicht-Fleisch“-Beigeschmack des Vorgängers hinter ein bittersüßes, traumhaftes Schwelgen in melancholischen Klanglandschaften zurück. Das ein oder andere progressive Einsprengsel und hier und da auch ein melodisches Überraschungsmoment wie in „Lacquer“ helfen dabei, die extrem hochklassig komponierte und eingespielte, in Teilen vielleicht etwas eindimensionale Textur des Albums aufzulockern. Und erstaunlicherweise finden sich im hinteren Mittelfeld von „City Burials“ zwei Kleinode namens „City Glaciers“ und „Flicker“, die beide locker an die zuvor genannten Knaller früherer Alben anknüpfen können. Wie immer bei Katatonia gilt: Licht aus, Weinglas in die Hand, Augen zu – und dann treiben lassen.
Fazit
Katatonia gelingt mit „City Burials“ ein absolutes Top-Album, das Melodie und emotionale Wirkung in den Vordergrund stellt.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Katatonia – City Burials (Peaceville)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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