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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Patricia Barber – Café Blue (Premonition Records)
Patricia Barber – Café Blue
Ein absoluter Dauerbrenner unter den audiophilen Vorführscheiben. Geht man über eine HiFi-Messe, dann wird man in jeder Vorführung über ein Stück von dieser Live-Platte stolpern – und das tut man nicht mal ungern: Patricia Barber ist keine dieser immer öfter auftauchenden, gesichtslosen und musikalischen beliebigen Eintagsfliegen, sondern eine Künstlerin mit einer Vision und klaren Vorstellungen. „Café Blue“ markierte 1994 ihren „kommerziellen“ Durchbruch – ein Meilenstein anspruchsvollen Songwritings und Arrangements, schon im Original klanglich hervorragend durch die enge Zusammenarbeit von Künstlern, Tontechniker und Produzent. Die Verantwortlichen haben sich 17 Jahre nach der Aufnahme noch einmal zusammengetan, um aus den Bändern noch ein paar Prozent mehr herauszuholen: Dankenswerterweise hat man das nicht mittels moderner digitaler Effektgeräte getan, sondern sich ausschließlich der Möglichkeiten eines Aufnahmestudios alter Schule bedient – soll heißen: analoge Mischpulte und echte, aufwendig mikrofonierte Hallräume. Und so feiert das Album ein weiteres Mal seine Wiederauferstehung – noch etwas besser als die ohnehin nicht üblen Reissues vorher. Patricia Barbers Stimme garantiert für eine Gänsehaut mit ihrer ganz speziellen Stimmung, die irgendwoher aus der Mitte der Nacht kommt – düster, aber nicht ohne Humor und Emotion. Barbers auf den Punkt gebrachtes Klavierspiel und die kongenialen Mitmusiker runden den positiven Eindruck dieses durch und durch gelungenen Albums ab – absolute Extraklasse! Die Fertigungsqualität des Doppel-Albums (übrigens ganz normal mit 33 1/3 geschnitten) entspricht dem exzellenten Gesamteindruck.
Fazit
Jeder audiophil Veranlagte hat diese Scheibe eh schon zu Hause – bei dieser Ausgabe kann man aber darüber nachdenken, ob man sie nicht doppelt haben möchteKategorie: Schallplatte
Produkt: Patricia Barber – Café Blue (Premonition Records)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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Das Thema Kabel ist nicht unumstritten. Dabei kann man es ganz pragmatisch angehen: Gute Kabel ausprobieren und fertig.
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„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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