Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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Zu den spannendsten Newcomern im Bereich Lautsprecher zählt ganz klar Neuron Acoustic. Was wir bisher aus Heilbronn gehört haben, hat uns restlos begeistert.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Sonny Clark – Sonny’s Crib (Rat Pack Records)
Sonny Clark – Sonny’s Crib
Nur wenige Jazz-Musiker haben mit so wenigen Solo-LPs solch nachhaltigen Eindruck hinterlassen wie der Pianist Sonny Clark. Bis heute hoch geachtet und noch Jahrzehnte nach seinem frühen Tod im Jahr 1963 mit Erinnerungsprojekten geehrt, liegt mit „Sonny’s Crib“ die Neuauflage eines Albums vor, das 1957 aufgenommen und ein Jahr später veröffentlicht wurde, und damit noch vor seinen großen Erfolgsalben „Cool Struttin’“ und „Leapin’ and Lopin’“. Die Liste seiner Mitspieler liest sich wie das Who is Who der Szene: Donald Byrd an der Trompete, Curtis Fuller an der Posaune, John Coltrane am Tenorsaxofon, Paul Chambers am Bass und Art Taylor am Schlagzeug. In dieser traumhaften Besetzung werden fünf Stücke aufgeführt, die musikalisch und spieltechnisch auf ganzer Linie überzeugen. Es beginnt mit „With a Song in my Heart“ vom Komponisten Duo Rodgers-Hart, bei dem Trompete und Tenorsaxofon die führende Rolle spielen, genau wie auf dem nachfolgenden „Speak Low“. „Come Rain or Come Shine“ aus dem Hause Arlen/Mercer stellt dann die Posaune in den Mittelpunkt, verzichtet aber nicht auf Beiträge der beiden weiteren Bläser. Die B-Seite enthält zwei Eigenkompositionen von Sonny Clark. Es beginnt mit dem titelgebenden Stück „Sonny’s Crib“, das in seiner über 13-minütigen Laufzeit allen Beteiligten Raum gibt. Auch Sonny Clark selbst ist hier so prominent vertreten, wie man es von einem Session- Leader erwarten kann. Auf den anderen Stücken wirkt er mehr wie ein Begleitmusiker, als der er in der Szene vielfach gefragt war, was ihm aber von namhaften Kritikern auf seinen Solo-Alben nachteilig ausgelegt wurde. Auch das finale „News for Lulu“ glänzt mit wunderbaren Soli, die einem die ganze Klasse der Clark-Kompositionen deutlich vor Ohren führen. Günstiger ist an gute Musik kaum heranzukommen, der Klang ist auch in Ordnung.
Fazit
Großartiges Werk eines Klavier-Genies, das leider viel zu früh gehen musste.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Sonny Clark – Sonny’s Crib (Rat Pack Records)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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