Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
31_9220_1
Multiroom_1491909556.png
Topthema: Multiroom Ein Ursprung mit vielen Facetten

Erleben Sie mit dem Block Multiroom-System eine neue Dimension von Musik. Ob in einzelnen Wohnräumen mit getrennten Quellen oder in allen Räumen die gleiche Musik – Sie steuern alles bequem per App!

>> Mehr erfahren
Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Baroness – Yellow & Green (Relapse)


Baroness – Yellow & Green

7168

Metal? Muss ich nur in Ausnahmefällen haben. Das hier ist ganz eindeutig ein solcher. Was vor allem daran liegt, dass dieses Album nur am Rande damit zu tun hat. Baroness sind eine vierköpfige Band aus den Südstaaten, die seit 2003 gemeinsam Krach macht – und davon eine ganze Menge. Damit aufhören tun sie offensichtlich gerade im Moment, mit der Veröffentlichung des Doppelalbums „Yellow & Green“. Sie werden’s nicht glauben: Eine der Platten hat ein gelbes Label, die andere ein grünes. Los geht’s mit dem gelben Album: Das „Yellow Theme“ zum Einstieg ist ein Kracher. Monumental, gemein, dreckig, aber nicht unmelodiös. Das „Metallene“ an der Musik allerdings nimmt im weiteren Verlauf immer mehr ab, immer deutlicher treten Anleihen bei den Hardrock-Klassikern der Siebziger in den Vordergrund. Kann man machen, die Einflüsse sind ziemlich stilsicher eingebaut. „Twinkler“ allerdings schockt dann ein bisschen: Baroness machen auf Kirchenchor, mit kuscheliger Akustikgitarre. Och nö. Seite zwei bringt keine Besserung. Baroness verlieren sich zwischen Alphaville und den Beach Boys. Ob’s auf dem grünen Album besser wird? Zunächst nicht. Das „Green Theme“ beginnt als dröges Instrumentalgeplänkel, wird aber ab und zu von krachig-schmachtenden Gitarren unterbrochen. Danach: Versatzstücke aus Psychedelic und 70er-Rock, ohne rechte Linie.

Unterirdisch: „Psalms Alive“, gefolgt von der eigentlich hübschen, hier aber komplett deplatzierten instrumentalen Schmusenummer „Stretchmarker“. Insgesamt lässt mich das Album etwas ratlos zurück. Es klingt übrigens genretypisch nicht überragend, weil ziemlich komprimiert und ein wenig dumpf. Die beiden Platten indes gehen in Ordnung, die Austattung hat Grenzen: Texte auf den Innencovern.

Fazit

Durchwachsenes Album einer aktuell sehr gehypten US-Formation
Baroness – Yellow & Green (Relapse)


-

Holger Barske
Autor Holger Barske
Kontakt E-Mail
Datum 19.02.2013, 10:48 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • twitter - follow us
  • google - follow us
Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

XODIAC Heimkinowelt GmbH