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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Ecstatic Vision - Sonic Praise (Relapse)


Ecstatic Vision - Sonic Praise

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Tja. Das ist nicht so einfach. Es ist gut, aber nicht so einfach. Zuerst die Fakten: Ecstatic Vision sind eine Band aus Philadelphia und legen mit „Sonic  Praise“ ihr erstes Album vor. Und das ist ein ziemlich irrer, fünf Titel lang andauernder Trip. Hypnotisch, laut und roh. Als solches eine Art Gegenentwurf zu „Colaris“ oben auf dieser Seite . Bei Ecstatic Vision hört man die Nähe zum verstörenden Wahnsinn eines Dave Wyndorf (Monster Magnet).  Nicht ganz so auf eine eher simple Rockästhetik reduziert, sondern ausladender, manchmal auch nerviger. Dichte Rhythmen bestimmen das Bild.  Bass und Schlagzeug sind die Herren im Ring. Psychedelisch? Aber so was von. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Produktion ohne den Konsum bewusstseinserweiternder Substanzen vonstatten gegangen ist, liegt größenordnungsmäßig bei null. Ein schräges Saxofon? Gibt‘s auch schon mal.  Wilde Perkussionseinlagen? Vorhanden. Gerade der Zwölfminüter „Astral Plane“ ist ein herrlich abgeknallter Fluchtversuch aus der musikalischen  Normailtät. Die Monster Magnet-Anleihen sind auch bei „Don‘t Kill the Vibe“ unüberhörbar, aber hier geht’s noch deutlich unkonventioneller zu  als beim Vorbild. Am Ende des Albums weiß ich immer noch nicht genau, was das eigentlich ist – das macht aber auch nichts, ich bin auf alle Fälle  schweißgebadet.

Mitgenommen hat‘s mich also auf alle Fälle. Der Sound passt zur Musik: Es flirrt riesig durch den Raum, baut eine mächtige Wand auf. Richtige Dynamik gibt’s wenig, aber das würde hier auch  nicht passen. Auch von diesem Album gibt’s diverse Sonderausgaben in den schrägsten Farbgebungen, das Rezensionsexemplar beschränkte sich  auch schlichtes Schwarz. Zur gut gefertigten Platte gibt’s einen Download-Gutschein.

Fazit

Ein Rausch der ganz besonderen Art.
Ecstatic Vision - Sonic Praise (Relapse)


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Autor Holger Barske
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