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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Motohiko Hamase Reminiscence (Studio Mule)


Motohiko Hamase Reminiscence

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Motohiko Hamase ist ein japanischer Jazz- Musiker von ungeheurer Kreativität, dessen frühe Aufnahmen inzwischen sehr hohe Sammlerpreise erzielen. Auch als Buchautor über musiktheoretische Betrachtungen des Bass-Spiels ist er aktiv. Nachdem er seit 1976 an zahlreichen japanischen Jazzaufnahmen als Bassist mitgewirkt hat, ist er ab 1985 als Solist aktiv und hat sich der Ambient-Musik zugewandt, die er auf beeindruckende Weise mit klassischer Jazzmusik zu verbinden weiß. Sein erstes Werk „Reminiscence“ hat inzwischen Kultstatus, den Motohiko Hamase zum Anlass genommen hat, um weite Teile des Albums im Juli 2018 erneut einzuspielen, ergänzt um zwei neue Stücke. Er spielt dabei alle Instrumente selbst, nur Yoh-Ichi Okabe spielt auf allen Stücken die Percussions und Toshio Kaji bereichert „Water Meadow“ mit seinem Pianospiel. Es braucht nicht lange, um von „Reminiscence“ tief beeindruckt zu sein, dafür sorgt bereits das erste Stück „Childhood“, das sich in typisch asiatischer Diktion des Jazz annimmt und ihn mit wuchtigen Trommelschlägen tief in die Magengrube des Hörers treibt. Die sind auch auf dem Original zu hören, aber auf der aktuellen Aufnahme noch um einiges präsenter und wirkungsvoller. Die durch die Musik erschaffene Atmosphäre ist auf sehr positive Weise hypnotisch und öffnet Türen, um der Realität entfliehen zu können.

Sie ist einerseits kühl und steril, verströmt aber dennoch ein Wohlgefühl, sodass man Stücke wie „Tree“ am liebsten permanent zu Hause als Hintergrundmusik laufen lassen würde. Die B-Seite hat auch anspruchsvolle Momente, die einen, kurz bevor man während des Genusses von „Doll“ anfängt zu schweben, durch einen schlagartigen Wechsel der Stimmung erden. Der Stil von Motohiko Hamase ist ungewöhnlich, vor allem aber ungewöhnlich gut.

Fazit

Die japanische Kultaufnahme im neuen Gewand – Genuss pur!
Motohiko Hamase Reminiscence (Studio Mule)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Ralf Henke
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Datum 20.06.2019, 11:55 Uhr