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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Goldfrapp – Tales of Us (STUMM)


Goldfrapp – Tales of Us

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„Tales of Us” ist mittlerweile Album Nummer sieben des britischen Duos, dem der ganz große Durchbruch erstaunlicherweise bis zum heutigen Tag verwehrt geblieben ist. Dabei hätte die Zusammenarbeit des gelernten Filmkomponisten Will Gregory und der Ausnahmestimme Alison Goldfrapp einen Platz auf dem Pop-Olymp durchaus verdient. Seit 1999 verwöhnen uns die beiden immer wieder mit Spielarten kompositorisch starker Titel, dargeboten mit mehr oder weniger komplexer Instrumentierung, immer getragen von dieser engelsgleichen Stimme. Nach Ausflügen in die tanzbareren Gefilde der Popmusik ist der aktuelle Longplayer eine sehr ruhige und in sich gekehrte Angelegenheit geworden. Während beim Opener „Jo“ noch nicht ganz klar wird, wo der Hase langläuft, herrscht ab Titel zwei, „Annabel“, Gewissheit: ausgefeilte Melodien, weitgehend akustisch instrumentiert, elegische Klangwelten, intensive, sich langsam entfaltende Kompositionen. Spätestens „Drew“ lässt den ewigen Ruf der Fans wieder ertönen – zu Recht: Lasst die beiden endlich einen James Bond-Titelsong machen! „Thea“ zu Beginn der zweiten Seite fällt etwas aus der Reihe; der Titel startet etwas elektronisch-sperrig, die Auflösung bringt aber die Wohlfühlatmosphäre zurück.

Bis zum Ende schaukelt das Album durch wohlig-warme Soundwelten, und der Klang des Albums passt dazu: Den Hintergrund bildet ein weiter, mächtiger Instrumentalteppich, die Gesangsstimme ist großartig davon differenziert. Das Ganze schiebt unten herum sehr ordentlich und fällt durch die Abwesenheit von Störgeräuschen auf. Die Scheibe (180 Gramm) ist perfekt gefertigt, als Zugabe gibt’s ein großformatiges Poster und die CD zum Album. 

Fazit

Ein wunderschöner und abermals großer Wurf des britischen Duos
Goldfrapp – Tales of Us (STUMM)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
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Autor Holger Barske
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Datum 21.01.2014, 12:26 Uhr