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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Volvopenta – Simulacrum (Tonzonen Records)
Volvopenta – Simulacrum
Zwei Gitarren, die eher mit- als gegeneinander wollen, dazu Bass und Schlagzeug, das sind Volvopenta aus Mülheim an der Ruhr. Dabei kommt etwas mit Post-Rock-Elementen heraus, aber dafür ist‘s eigentlich nicht kratzig genug. Die Gesangseinlagen verleihen dem Gebotenen eine, sagen wir mal, ganz eigene Note. Wo beim Vorgänger „Yoshiwara“ noch Wut und Frust unverkennbar treibende Kräfte waren, branden hier eher geglättete Wogen an die musikalischen Ufer. Mal mehr, mal weniger melancholisch zelebrieren die vier Herren eingängige Sounds ohne Hektik. Bass und Schlagzeug bilden feste Orientierungspunkte, die solide Rhythmik wird selten gebrochen. Sehr rund und angenehm: „Barfly“ am Ende von Seite eins, dem Track stehen auch seine zarten Klaviertupfer sehr gut. „Kolonie 56“ schließt sich mit seiner warmen und runden Gangart passend an. Gesang? Vorhanden. Satt und getragen geht‘s ebenfalls auf „One To Five“ zu, an das eher rudimentäre Englisch des Vortragenden haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Das Album endet mit dem epischen „Flint“, einem schön kuscheligen, sanften und langen Space-Rock-Track, einem würdigen Abschluss. Die braun marmorierte halbtransparente Platte klingt ziemlich gut. Der Sound hat Wucht und Biss, es gibt eine schön raumfüllende Abbildung, das Schlagzeug gefällt mit Wärme und Druck. An der Pressqualität gibt‘s nichts zu mäkeln ,das Cover verdient eine besondere Erwähnung: Bei einem Teil der Vinylausgabe gibt‘s nämlich ein handkoloriertes Prägecover – das sieht man auch nicht alle Tage. Die Platte steckt in einer gefütterten Innenhülle, sonst konnte ich kein Zubehör finden.
Fazit
Psychedelisches mit Post- und Space-Rock-Elementen aus unserer NachbarschaftKategorie: Schallplatte
Produkt: Volvopenta – Simulacrum (Tonzonen Records)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
Audio System hat seiner modernsten DSP-Endstufengeneration eine kleine Überarbeitung gegönnt, die in der Praxis einen großen Unterschied macht.
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Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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