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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: The Spacelords – Space Flowers (Tonzonen Records)


The Spacelords – Space Flowers

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Moment, Moment, das kenn ich doch? Das ist doch ganz bestimmt das neue Spacelords-Album? Keine Sorge – es ist. Und es ist genau so Spacelords, wie die stetig wachsende Fangemeinde sich das gewünscht hat. Und der in bewährter Manier schön lange (13:30) Opener „Spaceflowers“ kommt mir so bekannt vor, weil die drei Herren damit schon ihr letztes Werk, das hervorragende Livealbum „On Stage“ eröffnet haben. Und was sie mir schon bei diversen Liveauftritten höchst überzeugend um die Ohren gehauen haben.
Das vorliegende ist das vierte und Album, das das Reutlinger Trio beim Krefelder Spezialistenlabel Tonzonen-Records veröffentlicht, und soll das Ende einer Reihe bilden. Was danach kommt – lassen wir uns überraschen. Die besagten vier Veröffentlichungen jedenfalls passen in der Tat ausgezeichnet aneinander und bilden ohne Zweifel ein stimmiges Gesamtwerk. Die drei gestandenen Herren haben sich einer sehr eingängigen Spielart des Spacerock mit reichlich psychedelischen Einflüssen und einer gehörigen Portion Stoner Rock verschrieben. Und so ist das Ganze auch auf diesem Werk eine Abfolge von insgesamt fünf Trips nach weit draußen, die insbesondere von Gitarrist Hazi gepflegte Rock-Erdung holt das Ganze jedoch immer wieder auf den staubigen Boden zurück. Vermutlich ist es genau das, was die Liveperformances der Herren immer so brodeln lässt.

„Frau Kuhnkes Kosmos“, der zweite von nur drei Tracks des Albums, lebt von der super getimten Arbeit von Drummer Marcus, deren knapp zwölfminütige Präzision immer mal wieder von gut sitzenden Breaks eingefangen wird. Sehr gut, sehr hypnotisch. Die zweite Seite des transparenten, gelb marmorierten Longplayers gehört in Gänze dem „Cosmic Trip“, und der ist genau das: ein Ausflug in epischen Dimensionen, nämlich gute 24 Minuten lang. Immerhin hat man sich entschlossen, das Ganze in drei Abschnitte zu gliedern. Während alle drei Bandmitglieder neben ihren Hauptinstrumenten nebenbei immer mal wieder zu elektronischen Klangerzeugern greifen, steht beim „Cosmic Trip“ zu lesen, dass hier auf solcherlei Beiwerk verzichtet wurde. Was mich etwas verwundert, weil’s nämlich schlicht nicht stimmt: Ich höre sehr wohl jede Menge solcher Dinge. Der Qualität des majestätisch dahingleitenden Dickschiffs tut das keinen Abbruch.
Klanglich geriet das Ganze wieder einmal ziemlich gut: Es tönt großräumig, drahtig und angenehm. Krasse Dynamikspagate braucht‘s nicht, die stecken in der Musik gar nicht drin. Man döst in einem ganzen Kosmos von Klang, und genau so soll das sein.
Die Fertigungsqualität der Scheibe ist absolut makellos. Das Grundrauschen ist niedrig, Fehler habe ich nicht entdecken können.

Das Objekt der Begierde steckt in einem gefütterten Innencover im hübsch gemachten Gatefold, dazu gibt‘s ein Kärtchen mit einem Downloadcode.

Fazit

Getragen, einladend, entspannend, ätherisch und erdig: Spacerock vom Feinsten
The Spacelords – Space Flowers (Tonzonen Records)


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Autor Holger Barske
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Datum 18.03.2020, 12:02 Uhr