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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenFilmrezension: Ray Barretto Charanga Band - Barretto Para Bailar (WaxTime)
Ray Barretto Charanga Band - Barretto Para Bailar
Die gut gelaunte Dame auf dem Cover zeigt bereits unmissverständlich an, worauf sich der Hörer einzustellen hat, wenn er die 180-g- Scheibe aus dem Hause WaxTime auf den Plattenteller schmeißt. Bei der 1961 eingespielten Aufnahme handelt es sich nämlich um die musikalische Begleitung für den damals kurzzeitig in Mode gekommenen Pachanga-Tanz. Die gut geölte Gelenke voraussetzenden Bewegungen verlangen nach flotten Rhythmen, wie sie der Komponist Héctor Rivera gleich im knappen Dutzend angefertigt hat, damit die Tanzschulen damals etwas hatten, um der tanzwütigen Meute den Schweiß auf die Stirn zu treiben. Mit Musik- oder Klanggenuss hat das allerdings so viel zu tun wie ein Wellness-Wochenende, das man unter der Autobahnbrücke verbringt. Da wird geflötet und gefiedelt, dass man froh ist, wenn die Nadel die Auslaufzone erreicht hat. Erstaunlich, dass der Perkussionist Ray Barretto mit diesem Album seine ziemlich beeindruckende Karriere als Solist gestartet hat. Während er die Congas bedient, erzeugen seine neun Mitspieler die typischen Latino-Rhythmen, die in ihrem Tempo nur noch von ihrer Gleichförmigkeit übertroffen werden. Dabei startet das Album durchaus originell, denn mit „Pachanga Oriental“ werden geschickt die Elemente des Latin-Jazz mit fernöstlichen Anleihen vermengt. Danach bewegt es sich allerdings auf einem Niveau, das sich nur in Tanztempeln mit einer ausreichenden Zahl Gleichgesinnter ertragen lässt. WaxTime setzt dem ganzen die Krone durch einen Bonus-Track von Tito Puente auf, der zum einen überhaupt nicht in das gewählte Konzept eines Pachanga-Albums passt und einem aufgrund seiner kreischenden Flötentöne wirklich den letzten Nerv raubt.
Fazit
Nur etwas für Leute, die beim Musikhören auch gerne die Hüften kreisen lassen.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Ray Barretto Charanga Band - Barretto Para Bailar (WaxTime)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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