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Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: Accuphase E-600 - Seite 3 / 4


Goldene Zeiten

Wer A-Betrieb will, der kann bei der Stromaufnahme nicht geizen: Das Gerät verbraucht im Leerlauf 160 Watt. Das spricht für A-Betrieb über weite Bereiche der Aussteuerung, irgendwann aber wird das Gerät in den B-Modus übergehen. Der E-600 strahlt die beruhigende Sicherheit einer atomwaffensicheren Kommandozentrale aus. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben ihm seine Erbauer so ziemlich alle Features spendiert, die man einem Vollverstärker zuteil werden lassen kann. Sechs unsymmetrische (einer davon als Tape-Schleife), zwei symmetrische Eingänge, Vorverstärkeraus- und Endstufeneingänge ebenfalls in beiden Formaten, zwei paar Lautsprecheranschlüsse (natürlich einzeln schaltbar) und zwei Optionssteckplätze. Wer mag, kann dort ein Phono- und ein D/A-Wandlermodul unterbringen. Trotz aller Komplexität: Wer in den Siebzigern und Achtzigern schon mal mit einem großen Vollverstärker zu tun hatte, der wird sich beim E-600 unmittelbar zurechtfinden und vor allem Spaß dabei haben. Das liegt daran, dass es hier keine „Schmutzecken“ gibt und kein „aber“. Das Gerät tut alles, was es tut, mit bedingungsloser Präzision. Bei aller Vielfalt hakt nichts, knackst nichts, jeder Schalter erledigt genau den Job, für den er gedacht ist. Der Fairness halber muss ich zugeben, dass das auch schon beim „Einsteigermodell“ E-260 der Fall war – Accuphase-Standard halt.

Den Pegel stellt man am E-600 mit einem einmalig geschmeidig laufenden Drehknopf ein, die dahinter sitzende Mechanik wurde jüngst überarbeitet und ist ein Beispiel für den komplett irrsinnigen Aufwand, den die Japaner in scheinbar nebensächliche Details stecken. Klangregler? Selbstredend. Überbrückbar natürlich. Die Aussteuerungsanzeige und das Display für den eingestellten Pegel sind separat abschaltbar, so dass am Gerät nur noch ein dezent grünes Herstellerlogo und eine Leuchtdiode leuchten. Erstmals ist auch der Schriftzug „USB“ zu lesen, weil das neue D/A-Wandlermodul über diese angesagte Art des digitalen Signaleingangs verfügt. Technisch hat Accuphase wieder einmal sanfte Evolution betrieben. Die seit Jahren bewährte „AAVA“-Lautstärkeregelung erfuhr insofern ein Upgrade, als dass bestimmte Schaltungsteile nunmehr doppelt parallelgeschaltet ausgeführt sind, was für einen verbesserten Störspannungsabstand sorgt. An dieses extrem aufwendige Prinzip, bei dem das Signal in viele gewichtete Ströme aufgespalten und je nach gewünschter Lautstärke wieder „zusammengebaut“ wird, hat sich übrigens noch kein anderer Hersteller herangetraut. Die Endstufenschaltung arbeitet mit zweimal drei Mosfets pro Kanal, Details zur stromgegengekoppelten Schaltungstechnik erspare ich Ihnen.

Preis: um 9500 Euro

Accuphase E-600


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 01.08.2014, 15:53 Uhr