
Hier kommt die offizielle Ankündigung der Süddeutschen HiFi‑Tage 2025 in Stuttgart – ideal für Besucher:innen
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Bereits im Januar haben wir Ihnen die Canvas HiFi, die Mutter aller Soundbars vorgestellt. Nun hat der Hersteller an entscheidender Stelle nachgelegt – beim Klang.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenEinzeltest: Fusion Sound HI2.1
Standlautsprecher Fusion Sound HI2.1

Eine der schönsten Facetten des HiFi-Themas ist ja, dass es quasi für jeden noch so nischigen Geschmack ein passendes Produkt gibt. Und noch schöner: Es kommen regelmäßig neue Produkte hinzu, vom ambitionierten Fünfwege-Teilaktivlautsprecher im dreistelligen Kilobereich bis hin zur Minimallösung mit einem einzigen Treiber und entsprechendem Verzicht auf die sonst notwendige Frequenzweiche
Hinter den Breitbandkonzepten der Firma Fusion Sound stehen der gestandene Entwickler K. H. Stock und das HiFi Studio Radio Kox in Krefeld. Drei brandneue Modelle bietet die kleine Manufaktur derzeit in ihrem Portfolio an, die kompakte H1.1, die hier vorgestellte Standbox HI2.1 und das Topmodell HI3.1. In Sachen Design scheinen dabei Profi s am Werk zu sein, denn statt unterschiedlicher Verpackungen bei jedem Modell und damit einhergehender maximaler Familienunähnlichkeit baut Fusion Sound von Anfang an ein Markenbild auf, das sich subtil vom Lautsprechereinerlei abhebt.







Klang
Das Einzige, was mich noch besser von der Leistung des Stock’schen Basssystems überzeugen kann als ein Millionenangebot, das ist der Klang. Und was soll ich sagen, die Fusion Sound HI2.1 legen mir diesbezüglich keine echten Stolpersteine in den Weg, solange sie nicht allzu weit von der Rückwand entfernt stehen und möglichst direkt auf den Hörplatz ausgerichtet werden. Klar, musikalische Harmonie und Integration sind naturgemäß die Paradedisziplinen der Breitbandlautsprecher – und so gut wie den Fusion Sound HI2.1 gelingt das keinem mir bekannten Mehrwegesystem in dieser Preisklasse. Der zweite Eindruck ist der von losgelöster Weite und luftig-leichter Schnelligkeit im Mittel- und Hochton. Die beiden schlanken Säulen mit ihren knallroten Treiberfronten scheinen akustisch vollständig aus dem Hörraum zu verschwinden und hinterlassen eine fantastisch sauber differenzierte Bühne, die sich von Wand zu Wand und auch in die Tiefe mit realistischen Relationen erstreckt. Lynni Treekrem steht wie festgemeißelt auf der Bühne genau zwischen den Lautsprechern, ihre Stimme ist bestens differenziert, und die flächigen Synthies wabern ohne jegliche Erdenschwere tief im Raum hinter ihr. Eine leichte Schärfe im Präsenzbereich ist wahrnehmbar, doch die liegt vor allem daran, dass in der Vorserien-Testbox noch kein Sperrkreis für den Mittelton integriert ist. Dieser wird in der Serie den relevanten Bereich um bis zu 2 dB absenken, sodass dieser Effekt komplett ausgebügelt sein wird, so K.H. Stock. Dieser Sperrkreis ist neben dem bereits implementierten Shelf-Filter, das den Hochton über 7 kHz linear um etwa 1,8 dB absenkt, das einzige passive Bauteil im Signalweg. Ob es daran liegt, dass der Hochton so frei, offen und natürlich klingt? Ich muss ja zugeben, der Hochton der Fusion Sound offenbart eine charakterliche Verwandtschaft zum fantastischen Corona-Plasmahochtöner von Lansche Audio, der in meiner privaten Lansche No.3.1 SE seinen Dienst tut. Er ist fantastisch gut integriert (kein Wunder angesichts des Breitbandkonzepts), wirkt dabei sehr sauber und verzerrungsfrei, löst ungemein gut und seidig texturiert auf – und ist vor allem schnell wie Bolle. Gleiches gilt auch für den Bass, der ansatzlos und ohne jede Verzögerung durch die Basszüge reist. Im Grundton wirkt das Ganze derzeit noch etwas zurückhaltend, was wiederum an der Balance zum noch nicht über den Sperrkreis geregelten Mittenbereich liegen dürfte. Eine Bassdrum besitzt eine lockere Spannung und, wenn vom Drummer hart getreten, auch einen gewissen Slam. Das gar nicht so kleine Wunder der Fusion Sound ist aber, dass sie tatsächlich realistisch, ohne aufzudicken, ohne Pölsterchen, ohne Verschmierungen, und vor allem richtig tief durchzieht. In Räumen bis maximal 40 Quadratmetern dürfte die HI2.1 sogar körperlich spürbaren Druck bis an die 30 Hz liefern können – aus einem Fünf- Zoll-Breitbandchassis. Wenn das mal kein Wort ist!
Fazit
Ein Lautsprecher, der sich selbst akustisch aus dem Raum nimmt und dabei mit konsequenter Breitbandigkeit und Natürlichkeit punktet.Kategorie: Aktivlautsprecher
Produkt: Fusion Sound HI2.1
Ein Lautsprecher, der sich selbst akustisch aus dem Raum nimmt und dabei mit konsequenter Breitbandigkeit und Natürlichkeit
Fusion Sound HI2.1

Die Geschichte ist nicht neu: Ein enthusiastischer Musikfreund pflegt den Lautsprecherbau als Hobby. Bis er nach beinahe 40 Jahren endlich seine Vorstellung vom idealen Lautsprecher umsetzt.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Dieser Lautsprecher vereint die Erfahrung eines Hifi -Veteranen mit modernster Ingenieurskunst und unterstreicht, dass exzellente Audiowiedergabe nicht an die Größe des Lautsprechers gebunden ist.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Die 800er Serie von Philips ist preislich deutlich unter den edlen OLED+ Modellen angesiedelt und erfreut sich daher hoher Beliebtheit. Dennoch bringt das brandneue 2025er Modell OLED810 einen Großteil der Technologie aus der Topserie mit.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenPaarpreis: | 6.400 Euro |
Vertrieb | Radio Kox, Krefeld |
Telefon | 02151 – 47 63 73 |
Internet | www.radiokox.de |
B x H x T (in mm) | 254/198/1106 |
Garantie | 10 Jahre auf das Gehäuse 5 Jahre auf den Tang-Band-Treiber |
Gewicht: | 22 kg |
Ausführungen | nach Kundenwunsch |
Verstärkerleistung | Nein |
Fazit | Ein Lautsprecher, der sich selbst akustisch aus dem Raum nimmt und dabei mit konsequenter Breitbandigkeit und Natürlichkeit punktet. |