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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Gehäuse

Einzeltest: Eton M10 Flat


Slimline

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Nach den erfolgreichen RES-10-Subwoofergehäusen für die Reserveradmulde präsentiert die Neu-Ulmer Lautsprecherschmiede Eton mit dem M10 Flat ein Wooferchassis für Spezialanwendungen.

Bereits 2018 hatten wir mit dem RES 10 A einen Aktivsubwoofer im Testbetrieb, der mit erwachsener Performance zu überzeugen wusste. Jetzt stellt Eton den M10 Flat vor, der nichts anderes ist als der Woofer aus dem Aktivgehäuse. Erfreulich ist dabei, dass Eton in der Lage ist, den M10 Flat für schmale 130 Euro anzubieten. Dafür bekommt man einen Zehnzöller, der im Gegensatz zu manch anderem Flachwoofer satt in der Hand liegt. Leichtbau geht anders, das zeigt bereits das der Korb- und Membrankonstruktion. Die Membran besteht aus Papier, das aber natürlich nicht konusförmig gepresst ist, sondern sich auf halbem Weg wellenfömig nach außen wölbt. Die Dustcap ist zur Stabilisierung zwingend erforderlich, sie schmiegt sich an die Wölbung an, sodass ein sehr flacher, aber stabiler Membranverbund entsteht. Eine mit 19 Millimetern nicht übermäßig breite Schaumstoffsicke schließt die Membran dann zum Korb hin ab. 

Messungen und Sound


Unser Messlabor spuckt für den M10 Flat einen Parametersatz aus, der auf die anvisierte Anwendung hindeutet. Einen flachen Subwoofer als Problemlöser anzubieten, der aber riesige Gehäuse braucht, würde wenig Sinn ergeben. So finden wir beim M10 Flat eine harte Aufhängung der Schwingeinheit für mechanische Stabilität, dazu sind 150 Gramm bewegte Masse nicht zu viel für einen Zehnzöller. Das Resultat ist ein gewünschter niedriger Volumenbedarf, jedoch einhergehend mit einer nicht superniedrigen Freiluftresonanz von 43 Hz. Die hohe Güte von 0,66 legt den Einsatz in geschlossenen Gehäusen nahe. Diese sollten mindestens 15 Liter groß sein, besser natürlich mehr. Das Resultat ist ein sehr harmonischer Frequenzgang, der im gesamten Bassbereich noch Schalldruck liefert. Im Praxiseinsatz erfreut uns der M10 Flat durch einen Sound, der eigentlich alles richtig macht. Die Mischung aus leicht fettem Druck und immer noch schön trockenem Spiel bekommt der Eton jedenfalls hervorragend hin. Er spielt sehr tief und dabei sehr sauber, dass SQ-Fans hellhörig werden. Auch schnelle Bassläufe und knackigen Kickbasssound gibt der M10 Flat sehr agil wieder, auch Dynamiksprüngen kann er mühelos folgen. Druckmäßig sind wir vollkommen zufrieden, der Woofer produziert durchaus satten, vollen Bass.

Auch beim Pegel gibt es für einen geschlossenen 25er nichts zu meckern, zumal der M10 Flat ordentlich Leistung verpackt.

Fazit

Eton bietet mit dem M10 Flat einen flachen Subwoofer für Bass aus der kleinsten Nische an, der performancemäßig zu den besten Flachmännern am Markt gehört. Preis-Leistung hervorragend.

Preis: um 130 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Eton M10 Flat

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Klang 50%

Tiefgang 12.50%

Druck 12.50%

Sauberkeit 12.50%

Dynamik 12.50%

Labor 30%

Frequenzgang 10%

Wirkungsgrad 10%

Maximalpegel 10%

Verarbeitung 20%

Klang 50%

Labor 30%

Verarbeitung 20%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Eton, Neu-Ulm 
Hotline 0731 70785-20 
Internet www.etongmbh.de 
Technische Daten
Korbdurchmesser (in cm) 26,5 
Einbaudurchmesser (in cm) 23 
Einbautiefe (in cm) 9.1 
Magnetdurchmesser (in cm) 17 
Gewicht (in kg) 4.8 
Nennimpedanz (in Ohm) 2x2 
Gleichstromwiderstand Rdc (in Ohm) 4.01 
Schwingspuleninduktivität Le (in mH) 2.72 
Schwingspulendurchmesser (in mm) 50 
Membranfläche (in cm2) 350 
Resonanzfrequenz fs (in Hz) 43 
mechanische Güte Qms 8.12 
elektrische Güte Qes 0.72 
Gesamtgüte Qts 0.66 
Äquivalentvolumen Vas (in l) 16 
Bewegte Masse Mms (in g) 149 
Rms (in kg/s) 4.92 
Cms (in mn/N) 0.09 
B x l 14.95 
Schalldruck 1 W, 1 m (in dB) 84 
Leistungsempfehlung 250-500 W 
Testgehäuse g 22l 
Reflexkanal (d x l) Nein 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung hervorragend 
Car&Hifi „Sehr guter und dabei preisgünstiger Problemlöser.“ 
Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Elmar Michels
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Datum 21.10.2019, 15:03 Uhr