Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: CD-Player

Einzeltest: Audiolab 8300CD - Seite 3 / 4


Neues aus dem Klang-Labor

Dabei ist auch die Fernbedienung übersichtlich konzipiert und erlaubt nach kurzer Zeit eine intuitive Bedienung des Gerätes. Auch bei der Reaktionsgeschwindigkeit zeigt der Audiolab sich von seiner besten Seite. Das CD-Laufwerk gönnt sich praktische keine Reaktionszeit, bevor eingehende Befehle wie zurück oder weiter umgesetzt werden. Selbst das Vorspulen geschieht umgehend und der Player geht nach Loslassen der passenden Taste praktisch sofort wieder in den Spielmodus über. Dabei versteht es sich von selbst, dass der 8300CD natürlich gapless funktioniert und zwischen den Titeln keine Pausen einfügen muss, um das Signal vorzupuffern. Funktionen die man über 30 Jahre nach Einführung der CD zwar eigentlich erwarten sollte, doch die immer noch nicht alle Geräte unterstützen, weshalb hier ein kleines Lob durchaus angebracht ist. Gleiches gilt auch für die Verarbeitung des 8300CD, beim Äußeren, wie auch im Innern. Das Gehäuse ist stabil konstruiert und bietet nur wenige sichtbare Fugen zwischen einzelnen Teilen. Beim Bedienfeld am Gerät stimmt der Druckwiderstand der Tasten und auch das Slot-In-Laufwerk reagiert sensibel genug, ohne einem übereifrig die CD aus der Hand zu reißen. Im Innern wurde auf eine saubere Kabelführung geachtet und auch alle Baugruppen wurden durchdacht an die jeweils günstigste Stelle gesetzt.

Ähnlich Penibel wie der Aufbau gestaltet sich auch das Spiel des internen ESS-Wandlers, der im Audiolab die typische, detailverliebte Charakteristik an den Tag legt, die man von den Sabre-Chips gewohnt ist. CDs erhalten damit teilweise einen neuen Glanz, denn hier werden teils noch unbekannte Details im Spiel offengelegt. Dabei ist der 8300CD allerdings kein Zauberer und nicht in der Lage, Informationen dazu zu erfinden. Scheiben deren Abmischung bereits im Studio wenig Audiophil war, werden hier nicht plötzlich zu anerkannten Meisterwerken. Trotzdem macht der Audiolab damit eigentlich alles richtig und gibt das vorliegende Material konsequent ehrlich aus. Eine Kompetenz des Gerätes, die auch auf die Wiedergabe von High-Res Audio zutrifft. Ab einer Worttiefe von 24 Bit bekommt zeigt der DAC dann, wo die musikalische Zukunft hingehen wird und macht die Vorteile des modernen digitalen HiFi deutlich. Quer durch die Frequenzbänder spielt der 8300CD sehr losgelöst und frei. Dabei wird kein Bereich überbetont, sondern das Spiel bleibt neutral und detailliert. Eine Eigenschaft die viele Digitalfans zu schätzen wissen, auch wenn hier genauso wenig beschönigt wird, wie bei der CD-Wiedergabe. Es ist trotzdem eines dieser Geräte, bei dem zunehmende Auflösung tatsächlich zu immer besseren Ergebnissen führt.

Preis: um 1500 Euro

Audiolab 8300CD


-

Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
Der Sound der Profis

Packenden Filmsound kann man mit geeigneten Lautsprechern, AV-Receiver oder auch Soundbars in erstklassiger Qualität zu Hause im Heimkino geniessen. Noch beeindruckender ist allerdings der Sound im Mastering-Studio der Film-Produzenten. Wie Filmsound im Original klingt, hat mir Oscar-Preisträger Glenn Freemantle persönlich demonstriert.
>> Alles lesen

Neu im Shop:

Raumakustik, Schallabsorber: 12 neue Motive

>> Mehr erfahren
148_0_3
Topthema: Heimisches Kinozimmer
Heimisches_Kinozimmer_1572948603.jpg
Anzeige
Luxuriöses Heimkino modern & bezahlbar

Die hochwertigen Sessel und Sofas der Serie "Matera" von Sofanella schaffen ein gemütliches und bequemes Heimkinoerlebnis

>> Mehr erfahren
Interessante Testportale:
  • www.smarthometest.info
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

Heimkino Aktuell
Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
Kontakt E-Mail
Datum 24.11.2016, 09:56 Uhr