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Kategorie: Kopfhörer Hifi

Einzeltest: Velodyne vTrue


Metal Head

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Wer auf dem umkämpften Kopfhörermarkt Aufmerksamkeit auf sich ziehen will, muss schon mit Besonderem glänzen. Velodyne tut mit seinem Over-Ear-Topmodell vTrue genau das.

Velodyne ist schon seit etwa 30 Jahren am Markt vertreten, hat aber bis vor Kurzem eigentlich ausschließlich mit hochwertigen Subwoofern und professioneller Studiotechnik von sich reden gemacht. Gerade die Tieftöner für den Heimkino- und Stereobereich sind quasi legendär: Mit digitaler Entzerrung und (teilweise) monströsen Treibern spielen sie tiefer und mit weniger Verzerrungen als die meisten ihrer Konkurrenten. Die Erfahrungen im Bau von Chassis konnte Velodyne anscheinend ungefiltert in die Miniaturisierung der Treiber übertragen, denn seit Kurzem schicken die Kalifornier sich an, auch den Kopfhörermarkt im Sturm zu nehmen. Eine der neuesten Kreationen aus Morgan Hill ist der Over-Ear-Kopfhörer vTrue, und die erste Begegnung mit dem Topmodell ruft nur eine Reaktion hervor: Wow! Was mir da aus der schicken Verpackung entgegenglänzt, ist nicht nur ein Kopfhörer, sondern ein Statement. Ein Designobjekt, ein Beispiel für echte Handwerkskunst und ein Lehrstück für ein glückliches Händchen bei der Materialauswahl. Massives, mattes Metall, weiches Nubukleder mit perfekt gearbeiteten Nähten und als farblicher Kontrapunkt ein blaues Textilnetz zum Schutz der Treiberkapseln. Ein farblich passendes, solide gefertigtes Kabel dockt beidseitig an die sehr dominanten Ohrmuscheln an. Dabei sind die eindeutigen Farbmarkierungen für links und rechts sehr hilfreich.

Es liegen übrigens zwei Kabel bei, eines mit Mikrofon und Kabelfernbedienung inklusive sinnvoller Mute- Funktion und eines ohne diesen Schnickschnack, um dem guten Klang möglichst wenige Bauteile und damit Hürden in den Weg zu stellen. Zurück zu den Ohrmuscheln – denn die sind, nun ja, markant. Die Schalen der Ohrmuscheln sind komplett aus Aluminium gefertigt und (so finde ich) in Form eines Pflanzenblattes modelliert – ein Trademark des kalifornischen Herstellers. Das wirkt organisch, aber auch sehr großflächig und trägt trotz Alu-Leichtbau sicher zum nicht ganz so geringen Gewicht des vTrue von 300 Gramm bei. Und wer gerne unauffällig unter Menschen unterwegs ist, sollte sich vielleicht dann doch lieber anderen, weniger extrovertiert designten Kopfhörern zuwenden ... Für den guten Klang zeichnen nach Velodyne-Spezifikationen gefertigte Treiber mit 50 mm Durchmesser verantwortlich, die locker bis 10 Hz hinunter spielen. Mit 96 dB ist der vTrue keiner der lautesten Kopfhörer, seine 24 Ohm Innenwiderstand sind jedoch vollkommen unkritisch für portable Quellen. Der vTrue sitzt dank fingerdicker Polsterung auch unter dem fast stufenlos einstellbaren Bügel perfekt auf dem Kopf. Die Ohrmuscheln sind auch für größere Ohren geräumig genug und drücken wirklich nirgends. Das Gewicht des vTrue wird so gut kaschiert, man hat nie das Gefühl, gute 300 Gramm mit sich herumzutragen.

Preis: um 400 Euro

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Velodyne vTrue

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Autor Michael Bruss
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