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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Audio Physic Classic 20 - Seite 3 / 4


Sauerländer Spezialitäten

Konstrukteur Manfred Diestertich wollte ihn nämlich keinesfalls einfach auf der Seitenwand montieren, das hätte ungünstige Krafteinwirkungen seitlich auf das Gehäuse zur Folge – deshalb gibt‘s bei den größeren Modellen immer mindestens zwei gegenüberliegende Bässe, das kompensiert den Effekt. Hier ging Diestertich einen anderen Weg: Das Bassgehäuse läuft unten V-förmig zu, der Bass sitzt auf einer der Schrägen. Das macht die Angelegenheit erheblich stabiler. Der Tieftöner arbeitet auf ein Reflexgehäuse, die entsprechende Öffnung strahlt nach unten ab. Von all dem sieht man nichts; die Anordnung steckt im unteren Drittel der Box, die entsprechenden Öffnungen sind mit Stoffabdeckungen verschlossen. Audio Physic setzt konsequent auf Treiber vom Zulieferer Wavecor; mal kommen Serienmodelle zum Einsatz, mal sind’s Sonderanfertigungen für die Sauerländer. Bei der Classic 20 übernimmt eine mit 30 Millimetern Durchmesser ziemlich große Gewebekalotte den Hochtonpart. Eine breite Sicke erlaubt große Hübe und damit ordentlich Dynamik, ein auf die Front aufgeklebter sternförmiger Schaumstoffdämpfer Reflexionen soll vermeiden. Der Tiefmitteltöner durchmisst 13 Zentimeter, verfügt über ein modernes Korbdesign mit schlanken Streben und ist von hinten gut belüftet; das minimiert mechanische Verluste effektiv.

Mittig auf dem Magneten sitzt ein Phase-Plug, der das Abstrahlverhalten verbessert. Der im Verborgenen werkelnde 18-Zentimeter-Bass ist ein für seine Tieftonpotenz bekanntes Modell, das andernorts auch schon mal als Aktivsubwoofer zum Einsatz kommen darf. Eine eingehende Betrachtung ist auf alle Fälle die Boxenrückseite wert: Hier gibt’s nämlich keine schnöden Buchsen vom Billiganbieter, sondern Nextgen-Polklemmen von WBT, erfahrungsgemäß das Beste, was der Markt für Terminals so zu bieten hat. Fein säuberlich in einer Aluminiumplatte montiert – so macht man das. Nimmt man all diese Features, das exklusive Gehäuse und den Umstand, dass diese Lautsprecher tatsächlich in Deutschland gefertigt werden, dann rückt das Preis- Leistungs-Verhältnis in ein ganz neues Licht: Die Classic 20 ist nämlich ein absolutes Sonderangebot. Jetzt muss sie nur noch klanglich das halten, was sie technisch verspricht. Gerade habe ich die Fünfzehnzoll-Pappen an die Seite gewuchtet, die Röhrenverstärker abgeklemmt, nun sollen diese niedlichen kleinen Standböxchen den Job übernehmen. Junge, bist du doof? Entwöhne dich doch erst mal eine Nacht, sonst erlebst du doch gleich den Absturz deines Lebens und wirst kein gutes Haar an diesen „Real-Life-Boxen“ lassen. Habe ich gedacht. Interessanterweise völlig zu Unrecht.

Preis: um 2200 Euro

Audio Physic Classic 20


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
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Autor Holger Barske
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Datum 25.11.2013, 09:14 Uhr