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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Totem Acoustic Element Fire


Totem und Tabu

9280

Dass ich als Titel eine der bekanntesten ethnologischen Schriften Sigmund Freuds, des Vaters der Psychoanalyse, anführe, hat hier nichts mit Ethnologie zu tun. Vielmehr haben mich die Element Fire von Totem Acoustic vor allem durch ihre emotionale Ansprache begeistert – und hier liegt der Bezug zu Freud, der die Auslöser von Gefühlen erforscht hat 

Anlage


Quelle: Laptop mit JRiver
DAC: CAD 1543 DAC
Verstärker: darTZeel CTH-8550 

Da Gefühle ja oft durch Erlebnisse und Erfahrungen aus der Vergangenheit hervorgerufen werden, möchte ich mit einem Erlebnis auf der High-End Anfang 2013 beginnen. Dort platzte ich in eine Vorführung der High End Company aus der Schweiz, die die Lautsprecher der kanadischen Firma Totem in Deutschland vertreibt. Vince Bruzzese, Entwickler und Eigner von Totem Acoustic, führte gerade vor, zu welchen Pegeln seine Konstruktionen fähig sind. Trotz der wirklich hohen Lautstärke war das Klangbild entspannt und durchhörbar, es gab keine Spur von Stresserscheinungen der Lautsprecher. Ich war beeindruckt. Nachdem Gespräche wieder möglich waren, fragte ich Herrn Bruzzese, ob er von den im Vordergrund stehenden großen Element Earth, die ich für die Tieftonorgien verantwortlich wähnte, auf die kompakten Fire wechseln könne, die unscheinbar weiter im Hintergrund standen. Eine Frage, die Herrn Bruzzese auflachen ließ – waren es doch eben die kompakten Fire gewesen, die für die Lautstärkeorgie verantwortlich gewesen waren. Das war der Punkt, an dem ich beschloss, mich beizeiten einmal gründlich mit diesen Lautsprechern zu beschäftigen. Wie gesagt kommen die Lautsprecher der Firma Totem aus Kanada. Die Fire gehören zur Element-Serie von Totem, der aktuellen Spitzenserie. Hier hat sich Vince Bruzzese einen Traum erfüllt. Lautsprecher baut er seit über 25 Jahren. Lange war er bei der Bestückung seiner Lautsprecher von Zulieferern abhängig. Zwar hat er sich hier in vielen Fällen Chassis nach eigenen Anforderungen fertigen lassen, allerdings war das nicht immer einfach. Mal war ein Zulieferer nicht in der Lage, ein Chassis nach den Wünschen Herrn Bruzzeses zu fertigen, mal wurde ein Chassishersteller verkauft und der neue Besitzer war nicht mehr bereit, ein spezielles Chassis weiter zu produzieren. Letzteres war besonders ärgerlich, da Lautsprecher, die bei Totem einmal für gut befunden wurden, lange produziert werden. So wird das erste Modell von Totem, das schlicht „Model-1“ heißt, noch immer hergestellt. Mit der Element-Serie war es dann so weit. Vince Bruzzese entwickelte einen Tiefmitteltöner, der im eigenen Hause aus Unmengen Aluminium, edelsten Magnetmaterialien und einer speziellen Membran gefertigt wird. Hintergrund des bei diesem Chassis getriebenen Aufwandes ist die Philosophie von Herrn Bruzzese, dass das elektrische Signal des Verstärkers möglichst unmittelbar und ohne weitere Einflüsse von einem Chassis umgesetzt werden müsse. Frequenzweichen etwa betrachtet er als notwendiges Übel, auf das er am liebsten so weit wie möglich verzichtet. Aber auch Dämmmaterialien im Gehäuse versucht er zu vermeiden – schlucken sie nur Teile der akustischen Energie, die doch möglichst ungebremst vom Lautsprecher abgestrahlt werden soll. Die für die Element-Serie gebauten Tiefmitteltöner kommen dieser Philosophie entgegen. Sie arbeiten ohne Frequenzweiche in nur minimal bedämpften Bassreflexgehäusen. Bei der Element Fire kommt ein 7-Zoll- Chassis mit der speziellen „torrent“ genannten Technolo

Preis: um 6999 Euro

Totem Acoustic Element Fire


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