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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Lautsprecherbausätze

Einzeltest: Mivoc Das Tier - Seite 3 / 5


Das Tier

Messwerte


An unseren üblichen 2,83 V gemessen - für den 4-Öhmer AWX 184 effektive 2 Watt – entwickelt das Mivoc-Horn zwischen 50 und 200 Hz extreme 106 dB in einem Meter Abstand. Da hält keine noch so große, konventionell abstrahlende Passivlösung mehr mit, selbst die Schmitti Memorial wirkt mit unter 100 dB/W/m plötzlich untermotorisiert. Zudem dokumentiert die Klirrmessung, dass es bei diesen Pegeln keine nennenswerten Verzerrungen gibt. Was die reine Basstiefe angeht, gibt es sicherlich tauglichere Subwoofer, in Sachen Maximalpegel und Druck wird man am Mivoc-Horn allerdings nicht vorbeikommen. Genau wie von der Simulation vorhergesagt zeigt das Horn im Übrigen den dreihöckrigen Impedanzverlauf, der durch die Mischung mehrerer Gehäusetypen entsteht. Eine interessante Frage kam während der akustischen Messungen auf: Ist es wichtig, wie das Horn steht? Hornöffnung oben oder unten? Oder gar liegend? Nun, es macht einen Unterschied, wenn auch eher marginal: Auf dem Kopf, also mit der Reflexöffnung nach unten (blau), ist der Subbass etwas stärker betont, dafür verliert das Horn obenrum leicht an Effizienz. Das Gegenteil stellt sich bei stehendem Horn mit Öffnung nach unten (lila) ein. Dort verliert der Reflexkanal leicht, während die Hornöffnung durch die nahe Grenzfläche Boden an Pegel gewinnt. Das liegende Gehäuse (rot) liegt dazwischen. Als optimal kann daher der liegende oder konventionell stehende Betrieb angesehen werden, auch auf dem Kopf passieren allerdings keine Katastrophen. Testweise haben wir auch mal ein Subwoofer- Aktivmodul angeschlossen. Sein einstellbarer Tiefpass schneidet die Kurve oberhalb von 100 Hz zuverlässig ab und macht das Mivoc-Horn zum Subwoofer für Extrembässe: Der Leistungsbedarf ist angesichts der hohen Empfindlichkeit eher zweitrangig, das Horn arbeitet auch problemlos mit einem AM-80 von Mivoc zusammen. Dank des 4-Ohm-Treibers ist die Leistungsausbeute an jedem Modul optimal. Sofern vorhanden, kann man mit einer Tiefbassanhebung untenherum noch etwas „schieben“, um den Wiedergabebereich zu erweitern. Dank der hohen Belastbarkeit ist das für den Treiber kein Problem.

Mivoc Das Tier


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
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Datum 10.03.2010, 12:32 Uhr