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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Lautsprecherbausätze

Einzeltest: Monacor Mo-Line - Seite 2 / 4


Mit langer Leitung

Gehäuse


Die gut meterhohe Standbox ist vom Aufbau her nicht allzu komplex. Die Line ist im Inneren zweimal umgelenkt, das geht erfreulicher weise mit nur zwei Brettern. Besondere Beachtung verdient der große Teiler, der die erste Umlenkung in Chassisnähe erledigt: Er ist nämlich nicht nur gerade abgelängt, sondern mit einem doppelt gesschwungenen Profil versehen. So etwas sieht man heutzutage sehr selten, ist aber nicht desto trotz eine gute Idee und hilft, die durch die Umlenkung verursachten Störungen im Schalldruckverlauf zu minimieren. Die Line tritt unten am Ende der aufgedoppelten Front aus, es gibt also im Bass über die Fußbodenladung noch ein bisschen was obendrauf. 

Frequenzweiche


Die Filterung der beiden Treiber ist eine nicht ganz triviale. Der Tieftöner wird mit einem modifizierten  Sechs-Dezibel-Tiefpass bei gut 2,5 Kilohertz aus dem Geschehen genommen, wie die Messung der Einzelzweige offenbart: Modifiziert ist das Filter deshalb, weil die Filterspule L1 mit einem Parallelwiderstand (R1) gebrückt und damit „entschärft“ wurde. Darauf folgt ein Resonanzkreis mit L2 und C1, der eine höherfrequente Störstelle im Frequenzgang korrigiert. Die Reihenschaltung aus C2 und R2 parallel zum Bass korrigiert den Impedanzanstieg des Treibers zu hohen Frequenzen, ohne das würde die Filterung nicht wunschgemäß arbeiten. Beim Hochtöner geht‘s noch etwas komplexer zu. Ich würd‘s einen 18-Dezibel-Hochpass nennen. Dessen elementare Filterfunktion übernehmen C3, C4 und L3, wobeii adi Filterwirkung auch hier wieder (per R3) eingeschränkt wurde. Es folgt ein Spannungsteiler mit R4 und R5 zur Pegelanpassung und zwei Korrekturglieder (L4, R6, C5 bzw. L5, C6).

Messungen


Das Ergebnis zeigt en Erfolg der Bemühungen. Der Frequenzgang zeigt sich weitgehend ausgewogen, gerade im Bass. Man erkennt ein paar minimale dem Gehäuseprinzip geschuldete Einbrüche, die aber bestens  kontrolliert sind. Bass gibt‘s in der Tat bis 30 Hertz, mit Einschränkungen auch noch darunter. Die Einkopplung des Bändchens funktioniert bestens, erfreulicherweise macht sich der Übergang sogar im Rundstrahlverhalten nur minimal bemerkbar. Jenes sieht sowieso exzellent aus, der Abfall außerhalb der Achse ist unüblich gering. Eine kontrollierte Schallabstrahlung gibt‘s bis an unsere Messgrenze. Der Wirkungsgrad liegt mit rund 85 Dezibel im diesbezüglichen Mittelfeld, der impedanzverlauf sieht etwas ungewöhnlich aus. Im Mittel ist‘s aber immer noch ein Acht-Ohm-Wandler. Das Klirrverhalten sieht sehr gut aus, die Verzerrungen bleiben bei 85 Dezibel unter 0,4 Prozent. Bei 95 Dezibel macht sich eine Spitze bei vier Kilohertz bemerkbar, aber die ist verschmerzbar. Blitzblang hingegen präsentiert sich das Wasserfalldiagramm. 

Preis: um 350 Euro

Monacor Mo-Line


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 21.09.2016, 14:58 Uhr