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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Black Space Riders - D:Rei (Black Space Records)


Black Space Riders - D:Rei

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Es geht ganz bedächtig los. Es weht ein laues Lüftchen, jemand zupft ganz sanft auf der Elektrischen. Das allerdings bleibt nicht so. Bereits beim Opener „Stare at the Water“ dokumentieren die fünf Herren aus Münster nachhaltig, dass sie bereits die eine oder andere Iron-Maiden-Scheibe gehört haben, die Gitarrenarbeit erinnert deutlich an die Genre-Größen. Doch die Black Space Riders können erheblich mehr als das. „Bang Boom War“ ist eine staubtrockene Doom-Nummer, hier geht’s auch gesanglich deutlich weniger gemütlicher zur Sache als zu Beginn. Den Höhepunkt des Albums gibt’s zu Beginn von Seite zwei und heißt „Give Gravitation to the People“, ein gnadenlos schlichter Stampfer, der nur von einem ultraschweren Gitarrenriff und einer fast bis zur Unkenntlichkeit verzerrten Stimme lebt. Das funktioniert so gut, dass es auf die Tanzflächen der Republik gehört. „D:Rei“ trägt, wie es sich für ein Album aus dieser Zunft gehört, epische Züge und entführt mit War-Antrieb in die hintersten Winkel der Galaxis. Der Ritt ist aber nicht sanft und geschmeidig, der alte Eimer zickt und bockt und das ist auch gut so: Das Album lebt von seiner dreckigen, rostigen Atmosphäre.

„Temper Is Rising“ ist noch so ein hypnotischer, rhythmisch äußerst gelungener Reiseabschnitt und drückt uns ganz tief in den Hörsessel, die Füße allerdings wollen sich unbedingt bewegen. Das Erstaunliche daran: Das funktioniert sogar klanglich. Der Sound ist gewaltig breit, hat Kraft und Fülle, die Stimme klingt wie eine solche, es gibt Differenzierung und Dynamik. Ganz erstaunlich und absolut nachahmenswert. Zu den zweimal 180 Gramm gehört eine CD, wir freuen uns außerdem über gefütterte Innenhüllen.

Fazit

Äußerst gelungener Mix diverser härterer Gangarten, klanglich ausgezeichnet
Black Space Riders - D:Rei (Black Space Records)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Holger Barske
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Datum 06.09.2014, 13:14 Uhr