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Mit einem Erfahrungsschatz aus 5 Jahrzehnten Symphonic Line hat Rolf Gemein längst seine Klang-Signatur gefunden
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Hank Mobley & Lee Morgan – Peckin‘ Time (Blue Note)
Hank Mobley & Lee Morgan – Peckin‘ Time
Sehr zur Freude der Fans des audiophilen Musikgenusses wurde hier mal wieder sehr verschwenderisch mit dem Vinyl umgegangen, denn die fünf Stücke von „Peckin‘ Time“ dürfen sich auf vier LP-Seiten ausbreiten. Der aus einer breiten Rille entnommene Sound des 1958 aufgenommenen Albums reiht sich damit nahtlos in die hervorragenden Blue-Note-Reissues ein. Vor einer äußerst agilen Rhythmustruppe, bestehend aus Wynton Kelly am Piano, Paul Chambers am Bass und Charlie Persip am Schlagzeug, brillieren Hank Mobley am Tenorsaxofon und Lee Morgan an der Trompete. Die Karriere der beiden war noch jung, dennoch liefern sie eine extrem abgeklärte Performance ab. Mobley steht hier nicht nur als Künstler im Vordergrund, er hat bis auf die Kurt-Weill-Komposition „Speak Low“ auch die restlichen vier Stücke der Session beigesteuert. Sie sind allesamt temporeicher als „Speak Low“, das mit einem herrlichen Latin-Fair daherkommt. Mobleys Fähigkeiten als Komponist stehen denen als Saxofonist ohnehin in nichts nach. Bestes Beispiel dafür ist das die Session einläutende „High and Flighty“. Dieses Stück bietet alles, wonach das Hard-Bop-Herz begehrt: tolle Interaktion, spitzenmäßige Soli aller Beteiligten, hohes Tempo und viel Abwechslung. Beim Titelsong geht es dann etwas entspannter zu, so als wollten die Protagonisten nochmal Kraft schöpfen, bevor sie mit „Stretchin‘ Out“, das ein tolles Schlagzeugsolo enthält, und dem über zwölfminütigen „Git-Go Blues“ zum furiosen Finale ansetzen. Die beiden makellos verarbeiteten Scheiben stecken, geschützt durch dicke Antistatikhüllen, gemeinsam in einem Standardcover.
Fazit
Spitzen-Hard-Bop in einer klanglich kaum zu überbietenden Form.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Hank Mobley & Lee Morgan – Peckin‘ Time (Blue Note)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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