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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Dissolved in the Universe (Clostridium Records)
Maat Lander - Dissolved in the Universe
Das hier ist eine ziemlich russische Angelegenheit: Maat Lander sind Ilya Lipkin (guitars), Ark Fedotov (bass, keys, synths) und Ivan Fedotov (drums, percussions). Alle drei verdingen sich sonst bei diversen Bands aus der Stoner- und Psych- Rock-Ecke, aber dieses Projekt ist etwas anderes – weshalb ich mich auch traue, es unter Pop einzusortieren. Die erste Veröffentlichung des Trios hieß „The Birth of Maat‘s Galaxy“, das erste hier vorliegende „richtige“ Album ist eine live im Studio eingespielte Neuinterpretation des alten Materials. Studiokonzerte sind eine spannende Sache, zumal bei einer Band, deren Mitglieder rund 1500 Kilometer voneinander entfernt wohnen und sich nicht allzu oft sehen. Für uns als Vinylfans besonders spannend: Dieses Album gibt´s nur 500 Mal, und das ausschließlich auf Vinyl in verschiedenen Ausführungen – unsere kam in schillernd-transparentem Orange. Musikalisch sind die sechs Titel mehr oder weniger ausufernde Reisen durch einen elektronisch dominierten Klangkosmos, in dem aber auch eine elektrische Gitarre ihren festen Platz hat. Mitunter lassen sich Anleihen bei den deutschen Elektronikpionieren entdecken, manchmal gibt´s auch Ausflüge in den Psychedelic-Rock („The Comet Rider“). Die Titel sind relativ lang und entwickeln sich in nicht immer vorhersehbare Richtungen. Klassische Songstrukturen gibt´s naturgemäß kaum. Klanglich weiß die Angelegenheit sehr zu gefallen, es tönt sanft, sehr aufgeräumt und vor einem betont ruhigen Hintergrund. Die makellos gefertigte Platte steckt in einer gefütterten Innenhülle, sonst kann ich keine Extras und Zubehör entdecken.
Fazit
Live im Studio eingespielte Space Trips im Grenzbereich zwischen Pop und RockKategorie: Schallplatte
Produkt: Dissolved in the Universe (Clostridium Records)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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