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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: The Manhattan Transfer - Vocalese (Exhibit Records)


The Manhattan Transfer - Vocalese

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Den tontechnisch wenig überzeugenden Ausgaben auf CD setzt Exhibit-Records erstmals seit der Veröffentlichung im Jahre 1985 eine Vinyl-Version entgegen, die dem für zwölf Grammys nominierten Album gerecht wird; damit teilt sich „Vocalese“ übrigens den Rekord mit „Thriller“ von Michael Jackson, mit dem Unterschied dass dieser davon acht gewann, während „Vocalese“ sich mit zwei Grammys bescheiden musste. Bei der Songauswahl hat sich die Gruppe des Materials eines ihrer Vorbilder bedient, denn sämtliche Texte stammen von Jon Hendricks, dem Gründer der Vokalgruppe Lambert, Hendricks & Ross. Dieser hat auf „Airegin“ auch einen Gesangspart, ebenso wie Bobby McFerrin auf dem Highlight des Albums, „Another Night in Tunesia“. An den Instrumenten glänzen unter anderem das Count Basie Orchestra sowie Philly Joe Jones am Schlagzeug, McCoy Tyner am Piano, Dizzy Gillespie an der Trompete und Ron Carter am Bass. Das Line-up verdeutlicht, dass „Vocalese“ das jazzigste der vielen Alben von Manhattan Transfer ist, das aber trotzdem mit einer gewissen Leichtigkeit daherkommt, die von manchem Hörer aber auch als Seichtigkeit interpretiert werden könnte.

Die Stimmen von Cheryl Bentyne, Tim Hauser, Alan Paul und Janis Siegel lösen sich unbeschwert von den Lautsprechern und marschieren ungehindert in die Ohrmuschel des Hörers, denn die Überarbeitung sorgt dafür, dass der dünne Vorhang, der vorher zwischen Hörer und Schallquelle aufgespannt war, beiseite geschoben wurde. Das sauber verarbeitete Vinyl steckt adäquat geschützt in einem wertigen Klappcover, und wer neben guten Ohren auch noch über gute Augen verfügt, kann den umfangreichen Songtexten im Innenteil folgen.

Fazit

Das beste Album der Light-Jazzer in tadelloser Klangqualität.
The Manhattan Transfer - Vocalese (Exhibit Records)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Datum 18.09.2014, 12:32 Uhr