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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Liquid Tension Experiment – 3 (Inside Out Music)
Liquid Tension Experiment – 3
Zweiundzwanzig Jahre haben die Fans der Allstar-Truppe Liquid Tension Experiment auf ein neues Album warten müssen – dagegen sehen selbst Tool aus wie Massenproduzenten. Auf ihrem dritten Longplayer, ganz pragmatisch mit „3“ betitelt, packen die Herren um den Ex-Dream-Theater-Drummer Mike Portnoy ( jetzt bei Transatlantic), die Drean’m-Theater-Mitglieder John Petrucci an der Gitarre und John Rudess an den Keyboards sowie Tony Levin am Viersaiter (King Crimson, Peter Gabriel) ihr ganzes Können und ihre geballte Kreativität aus. Heraus kommt ein Doppelalbum zum Niederknien, und zwar nicht nur für Musiker – denen des Öfteren die Kinnlade fallen dürfte. Der Opener „Hypersonic“ bietet genau das, was der Name verspricht: Fingerläufe und Drum-Flicks in Überschallgeschwindigkeit und mit übermenschlicher Präzision vorgetragen. Dabei stehen Songstruktur und Melodie nie in die zweite Reihe verbannt. Stattdessen ist die aberwitzige Könnensschau niemals reiner Selbstzweck (auch wenn sie durchaus auch als Alleinunterhalter für Kurzweil sorgen könnte), sondern der musikalischen Erzählung. Noch deutlicher wird das im folgenden „Beating the Odds“, das mit fast schon poppiger Melodie um die Ecke kommt und einfach Spaß macht. Seite 3 startet dann mit bekannten Klängen: „Rhapsody in Blue“ aus der Feder von George Gershwin erfährt hier ein überaus interessantes Makeover, das sich im Mittelteil in sphärischer Improvisation ergießt und das Original oft nur noch in Schnipseln durchblitzen lässt. Das abschließende „Key to the Imagination“ Dass es nicht einfach ist, ein Instrumental-Album spannend zu erzählen, dürfte bekannt sein – Liquid Tension Experiment erledigt diese Aufgabe mit Leichtigkeit und Exzellenz. Sauberer, präziser, transparenter Klang, hervorragende Pressung.
Fazit
Was für ein Comeback! Instrumentenbeherrschung auf Irrwitz-Niveau, spannend umgesetzt.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Liquid Tension Experiment – 3 (Inside Out Music)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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