Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Mit einem Erfahrungsschatz aus 5 Jahrzehnten Symphonic Line hat Rolf Gemein längst seine Klang-Signatur gefunden
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: The Count Basie Orchestra - High Voltage (MPS)
The Count Basie Orchestra - High Voltage
Die Aufnahme aus dem Jahr 1970 ist ideales Anschauungsmaterial für die Qualitäten sowohl von Count Basie als auch vom Arrangeur Arturo O’Farrill. Die Stärken des Erstgenannten liegen darin, dass er famose Solisten zu einer Band formen konnte, ohne dass sie dort ihre besonderen Fähigkeiten verloren. Das solistische Können seiner Musiker verband er zu einer kraftvollen akustischen Einheit, die die Melodien geradeheraus präsentierte. Arturo oder auch „Chico“ O’Farrill nutzte diese Fertigkeiten und verpasste dem Orchester seine wunderbar lockeren Arrangements, mit denen es den tausendmal gehörten Klassikern wie „The Lady Is a Tramp“, „Get Me to the Church on Time“ oder „I Didn’t Know What Time It Was“ neues Leben einzuhauchen vermochte. Obwohl die Stücke überwiegend dem „Great American Songbook“ entnommen sind, so hatte sie der Count bis zu diesem Zeitpunkt niemals zuvor eingespielt. O’Farill ließ dem Orchester einerseits wenig Raum, die zwölf Kompositionen, die in der Swing-Ära zu Papier gebracht wurden, solistisch zu erkunden, was sich bei elf Stücken in Spielzeiten von weniger bzw. weit weniger als vier Minuten niederschlägt. Diese vermeitliche Schwäche entpuppt sich auf der anderen Seite als Stärke, denn so wird für sehr kurzweilige Unterhaltung gesorgt, die fast das Gefühl aufkommen lässt, einem gigantischen Medley der schönsten Melodien beizuwohnen. Die Solisten des Orchesters fi nden trotzdem genug Gelegenheit, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Diese werden von dem Tenorsaxofonisten Eddie „Lockjaw“ Davis und Eric Dixon an der Querflöte angeführt. Das Album erscheint in der Triple-A-Serie von Edel, dessen Remastering stets durch Behutsamkeit und Effektivität besticht, was dieser wundervollen Aufnahme sehr gut bekommen ist.
Fazit
Kurzweilige und zeitlose Jazz-Unterhaltung, wie man es vom Count gewohnt ist.Kategorie: Schallplatte
Produkt: The Count Basie Orchestra - High Voltage (MPS)
|
144-612
ArtPhönix Vinyl |
„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Das Thema Kabel ist nicht unumstritten. Dabei kann man es ganz pragmatisch angehen: Gute Kabel ausprobieren und fertig.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Die Rockgruppe Deep Purple und das Audiounternehmen Revox präsentieren gemeinsam eine exklusive, weltweit limitierte und signierte Sonderedition...
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Audio System hat seiner modernsten DSP-Endstufengeneration eine kleine Überarbeitung gegönnt, die in der Praxis einen großen Unterschied macht.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen



