Mit einem Erfahrungsschatz aus 5 Jahrzehnten Symphonic Line hat Rolf Gemein lÀngst seine Klang-Signatur gefunden
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Man nehme einen BreitbĂ€nder, ein GehĂ€use und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiĂ, was man tut.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Joshua Redman Quartet Come What May (Nonesuch / Warner Music)
Joshua Redman Quartet Come What May
Auf seinem aktuellen Album umgibt der Tenorsaxofonist Joshua Redman sich mit einem Trio, mit dem er schon seit sehr langer Zeit immer wieder erfolgreich zusammengearbeitet hat. Mit Aaron Goldberg am Piano und Reuben Rogers am Bass spielt er seit dem Jahr 2000 zusammen, mit dem Schlagzeuger Gregory Hutchinson sogar bereits seit 1993. Das aktuelle Werk âCome What Mayâ steht in starkem Kontrast zum Vorgängerwerk âStill Dreamingâ (rezensiert in LP 5/2018), auf dem er sich mit einem Album seines Vaters Dewey Redman aus dem Jahr 1977 auseinandergesetzt hat und das dem Free Jazz zuzuordnen ist. âCome What Mayâ ist da sehr viel zugänglicher, wovon man sich auf dem ersten Stück âCircle of Lifeâ direkt überzeugen kann. Das kraftvolle Piano-Intro von âIâll Go Mineâ gibt dann den Startschuss für ein Stück, das maßgeblich von den abwechselnden Beiträgen von Saxofon und Piano lebt; eine Nummer, die lange im Gedächtnis bleibt. Das darauf folgende Titelstück wird in Form einer verträumten Ballade gestaltet, âHow We Doâ hat reichlich Power und âDGAFâ wird mit jeder Menge Klezmer-Feeling ausgeliefert. In diesen Momenten steigt die Zustimmung zu âCome What Mayâ in ungeahnte Höhen, was sich auch bei den beiden verbleibenden Stücken fortsetzt. Man kann den Interpretationen anmerken, dass das Quartett die Songs schon oft auf Konzerten gespielt hat und Joshua Redman diejenigen ausgewählt hat, die beim Publikum am besten ankamen. Aaron Goldberg tritt mit fortschreitender Dauer als wichtigster Spieler neben Joshua Redman in den Vordergrund und ist integraler Bestandteil von âStagger Bearâ, den ich als meinen persönlichen Favoriten identifiziert habe. Mit âVastâ wird das Album beschlossen und lässt den Hörer mit dem Gefühl zurück, eine der besten Veröffentlichungen des Joshua-Redman-Katalogs erworben zu haben.
Fazit
Auf Vinyl konservierte Spielfreude eines Quartetts, das bald Silberhochzeit feiern kann.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Joshua Redman Quartet Come What May (Nonesuch / Warner Music)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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