„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Mit einem Erfahrungsschatz aus 5 Jahrzehnten Symphonic Line hat Rolf Gemein längst seine Klang-Signatur gefunden
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Porcupine Tree – Recordings (Pid)
Porcupine Tree – Recordings
Also schöne aussehen tut es ja, das 2010er-Porcupine-Tree-Album „Recordings“, das jetzt auch endlich auf Vinyl zu haben ist. Stilvolle Schwarz-Weiß- Fotografie außen, vorwiegend rot innen, das wirkt ruhig, edel und ein bisschen melancholisch. Genauso wie dieses Album auch, das nämlich ganz bewusst als Sammlerstück angelegt ist. Auf CD schon zum zweiten Mal veröffentlicht, beim ersten Mal durfte man dafür richtig viel Geld bezahlen. Die Vinylausgabe hingegen gibt’s erfreulich günstig. Das schlicht „Recordings“ betitelte Album beherbergt denn auch kein wirklich neues Material, sondern solches, dass bei der Produktion von „Lightbulb Sun“ und „Stupid Dream“ schlicht und ergreifend übrig geblieben war. Dieser Umstand macht es keinesfalls zu etwas Schlechtem, nur zu etwas Speziellem: Es handelt sich nämlich samt und sonders um äußerst ruhige und zurückhaltende Titel und um solche, die bereits über zehn Jahre alt sind. Das macht gar nichts, denn Meister komplexer Songstrukturen waren Steven Wilson und seine Mitstreiter auch damals schon. „Recordings“ ist denn auch nur noch in seltenen Fällen ein Rockalbum, mitunter kann man ihm schon Lounge-mäßige Züge attestieren, so entspannt gehen manche Titel über die Bühne. Jene sind meistens lang und hervorragend zum Ein- und Abtauchen geeignet, zumal der Instrumentalanteil sehr hoch ist, und auch dabei tritt die Gitarre gerne mal zugunsten der Elektronik in den Hintergrund. Technisch ist das sehr gut gemacht, bei der Aufnahmequalität ist alles in bester Ordnung. Bei den beiden Platten selbst auch, was aber nicht lange so bleiben dürfte: Die stabilen Papp-Innencover sind so eng, dass man die Platten nicht herausbekommt, ohne draufzufassen, was ich für ein ziemliches Ärgernis halte. Sparsam wie die Musik geriet hier auch die Ausstattung: Außer ein paar Fotos und dürren Worten auf den Innencovern – Fehlanzeige.
Fazit
Ruhig, besonnen, komplex und eher für beinharte Fans der TruppeKategorie: Schallplatte
Produkt: Porcupine Tree – Recordings (Pid)
|
144-612
ArtPhönix Vinyl |
Das Thema Kabel ist nicht unumstritten. Dabei kann man es ganz pragmatisch angehen: Gute Kabel ausprobieren und fertig.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen




